Test Review 99 MK II XTZ Serie - 99.36 - 99.26 - XTZ 12.18



  • Hi

    ich hatte vor einiger Zeit mal ein Review verfasst, welches ich euch nicht vorenthalten will.
    Fotos müßte ich bei Gelegenheit mal dazu machen um den Text etwas aufzulockern

    Review XTZ Serie 99MKII:
    Standlautsprecher: 99.36 MKII,
    Kompaktlautsprecher/Center: 99.26 MKII
    und Subwoofer: XTZ 12.18ICE

    Mein langer Weg zu XTZ:

    Lange Zeit war ich auf der Suche nach Lautsprechern die nicht die in dieser Preisklasse obligatorische Bassanhebung um 100Hz zeigen.
    Ein Kollege nannte das mal ¨zielgruppenorientiert¨
    Anscheinend gehen die Hersteller in dieser Preisklasse davon aus, dass hier hauptsächlich junge Leute, deren Hörgewohnheiten durch Disco (heute heißt das wohl ¨Club¨?) und Car-Hifi geprägt, einen ¨fetten¨ Bass wünschen.
    Erst in der nächsthöheren Preisklasse, wo man besser betuchte Kunden im fortgeschrittenen Alter mit ¨Hifi-Ambitionen¨ vermutet, werden die Lautsprecher dann mehr auf lineare Wiedergabe getrimmt.
    Ich hatte mich schon damit abgefunden mehr investieren zu müssen (trotz fortgeschrittenem Alter sitzt das Geld bei mir immer noch nicht so locker) als ich rein zufällig, nach vielen eher enttäuschenden Hörterminen, auf XTZ stieß.
    Beim Tag der offenen Tür bei ¨Mindaudio¨ wollte ich eigentlich die im Internet hochgelobten Subwoofer hören. Nach ca. 8 Stunden hatte ich dann immer noch keinen Subwoofer gehört, aber meine Traumlautsprecher gefunden.

    Verpackung:

    Die dicken Styropor-Formstücke und der stabile Karton schützen die Lautsprecher sicher vor Beschädigungen. Alles in allem aber der auch von anderen Herstellern gewohnte Standard, ohne Besonderheiten. Wünschenswert wären z. B. ein paar Stoffhandschuhe, da die mattschwarze Oberfläche mind. genauso empfindlich für Fingerabdrücke ist wie die Hochglänzende.
    Lobend erwähnen möchte ich hier den deutschen XTZ-Vertrieb ¨Mindaudio¨. Bei Abholung der 99.36 I Köln nahm man sich die Zeit, die Lautsprecher auszupacken und einer Sicht- und Funktionsprüfung zu unterziehen.
    Anschließend half man mir, die großen Kartons im Kofferraum zu verstauen.

    Verarbeitungsqualität:

    XTZ hat sich das Motto “Hifi zu erschwinglichen Preisen” auf die Fahnen geschrieben. Und das stellt man schon fest, wenn man sich die 99er Serie nur anschaut. Hochwertige Bändchenhochtöner und Seas Mittel- und Tieftöner mit je 6,5 Zoll sucht man sonst in dieser Preisklasse vergebens. Dazu hochwertige Tri-Wiring Anschlussterminals und Weichenbauteile. Alles sauber eingepasst in das Gehäuse aus 25mm MDF mit sauber ausgeführter 8-fach Lackierung.

    Auch beim Subwoofer 12.18 werden mit dem Perless XXLS12 und der ICE-Power Class-D Endstufe von Bang&Olufsen als hochwertig geltende Komponenten verbaut.

    Die Standfüße aus Gummi sind wohl der modernen Wohnraumgestaltung mit glatten Fliesen- oder Parkettböden geschuldet. Auf meinem Teppich stehen die 99.36 recht unsicher, weswegen ich die Gumminoppen gegen Spikes austauschte.

    Technische Besonderheiten:

    Über Steckbrücken an der Frequenzweiche ist der Hochton in vier Stufen anpassbar. +3, 0, -2 und -4db. Das Bassreflexrohr für den Mittelton ist durch einen mitgelieferten Schaumstoff-Plugs verschließbar.
    Den Bass kann man ebenfalls über eine Steckbrücke um 3db anheben, und mittels zwei Schaumstoff-Plugs nötigenfalls auf die Raumakustik oder pers. Hörpräferenzen anpassen.
    Der Kompaktlautsprecher 99.26 ist im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern kein Pseudo-D'apppolito, sondern quasi eine über dem Tieftöner abgesägte 99.36. Das sorgt zwar einerseits für eine ungewöhnliche und für manchen gewöhnungsbedürftige Optik, sorgt aber für einen Absolut homogenen Übergang zwischen den Lautsprechern.
    Sie zeigen bis 50Hz hinunter einen identischen Frequenzgang. So wird ein klanglicher ¨Bruch¨ zwischen R/L und Center vermieden.

    Der 12.18 bietet neben den obligatorischen Cinchanschlüssen ein Paar XLR-Buchsen. Über zwei Kippschalter und BR-Plugs kann auch beim Subwoofer die Wiedergabe angepasst werden . Mit EQ1 (+7db@25Hz) EQ2 (+7db@50Hz) und den beiden Plugs hat man theoretisch 16 verschiedene Varianten.
    In der Praxis bleiben davon 5 übrig. Denn weder sollte man bei komplett offenem, noch bei komplett geschlossenem Gehäuse einen EQ setzen, noch beide gleichzeitig.
    So bleibt noch offen, geschlossen und linkes Rohr offen ohne und mit jeweils einem EQ. Alles andere würde das Chassis zu hoch belasten.
    Links offen + EQ1 bietet, im Freifeld gemessen, den größten Tiefgang.

    Klang 99.36 Stereo:

    Wer sein Gehör durch ein paar Hörsessions bei diversen Händlern ein wenig geschult hat, kann auch hier den Hifi-Anspruch von XTZ feststellen. Hier fehlt die schon angesprochene Oberbassbetonung, die sonst in dieser Preisklasse üblich ist.
    Mein Lieblings-Musikstück, um diese offen zu legen, ist “Marla Glenn – Coast of Freedom. Hier müssen die Bassläufe mit demselben Pegel wiedergegeben werden, kein Ton darf sich hervorheben.
    Wer es etwas fetziger mag, kann hier auch Michael Jacksons “Bad” verwenden.
    Auch viele Stücke von “Yello” sind geeignet, um die Bassqualitäten eines Lautsprechers zu testen.

    Bei Mindaudio wurden die .36 per Laser immer penibel auf den Hörplatz ausgerichtet. Bei mir zuhause stellte es sich aber dann als vorteilhaft heraus, die Lautsprecher gerade nach vorne auszurichten, da eingewinkelt der Sweetspot doch sehr eng war.
    Die .36 bauen eine in der Breite sauber gestaffelte Bühne auf.
    Bei “back in the USSR” müssen die King's Singers schön nebeneinander stehen.

    Für Musik sind die .36, aufgrund in dieser Preisklasse beeindruckenden 35Hz untere Grenzfrequenz, absolut auch ohne Subwoofer geeignet. Immer wieder zeigt sich die saubere, lineare, Basswiedergabe. Wer es dann zur Partybeschallung etwas discomäßiger mag, entfernt den oberen Schaumstoffplug und hebt bei Bedarf mittels der Steckbrücke den Bass nochmal um 3db an. Das belohnt die -36 mit einem beeindruckenden Kickbass.

    Auch der Mittel-/Hochton weiß zu begeistern. Habe ich so, in dieser Klasse, noch nicht gehört. Um das zu testen, kann man alles mit Gitarre oder Klavier in den Player legen. Ich nehme da gerne “Bruce Lee” von Markus Miller. Ist auch wieder ein guter Basstest :)
    Auch bei komplexen Klanggeschehen behält die -36 immer die Kontrolle. Und das bis zu ohrenbetäubenden Pegeln
    Ein Teststück, das nochmal alle genannten Eigenschaften von einem Lautsprecher fordert, ist “Jazz Variants” von The Ozone Percussions Group.
    Zu finden auf der Manger-CD “Musik wie von einem anderen Stern.

    Bei aller Euphorie meinerseits sei davor gewarnt, das in einem unbehandelten Raum der Hochton manchem zu prägnant sein könnte, ja sogar nervig. Ich habe in meinem Hörraum an den Seiten reflektierende Flächen und ein 3m breites Fenster hinter dem Hörplatz. Zwei Kollegen, die eher zurückhaltender abgestimmte Lautsprecher bevorzugen, war es in meinem Raum zu viel. Obwohl sie im akustisch behandelten Hörraum von Mindaudio keine Kritik äußerten.
    Ich mag die direktere Art im Hochton und ein Absenken des HT um 2db reichte für mich aus.

    Viel Abstand zur Stirnwand brauchen die .36 nicht unbedingt. Bei mir stehen sie 20cm vor der Wand, haben zu den Seiten aber jeweils gut einen Meter. Die Raummode bei 60Hz konnte ich durch das Verschließen beider Bassreflexrohre fast vollständig eliminieren. Die Mode bei 40Hz blieb davon unberührt, fällt aber durch die Unempfindlichkeit des menschl. Gehörs bei niedrigen Frequenzen nicht unbedingt negativ auf.

    Die 99.26 ist meiner Meinung nach sogar bevorzugt wandnah aufzustellen, dann auch mit verschlossenem Rohr, denn frei aufgestellt (zu jeder Wand mind. 1m) war der Bass für mich zu schwach ausgeprägt.

    Klang 99.26 Center:

    Hier wurde ein Problem, das sich bei der .36 in wenigen Stunden von selbst erledigte, etwas hartnäckiger. Der Center brauchte fast 2 Wochen, bevor er die überbetonten S-Laute ablegte. War aufgrund des starken Zischelns schon fast versucht ihn zurück zu schicken, was ich dann zum Glück nicht getan habe.

    Wie weiter oben schon angedeutet, zeigt er dieselben Eigenschaften wie die 99.36 und fügt sich absolut homogen ins Klanggeschehen ein. Dialoge sind immer gut verständlich, die Stimmenwiedergabe ohne Verfärbungen.
    Mehr gibt es zu diesem Punkt eigentlich auch nicht zu sagen.

    Klang 12.18ICE Stereo bzw. 2.1:

    Eines vorweg, da das die Frage ist, die im Zusammenhang mit Subwoofern am häufigsten auftritt: dr 12.18ICE “knackt” die 20Hz Marke. Je nach Raum sogar deutlich.
    Da heutzutage die elektronische Eliminierung von Raummoden erschwinglich geworden ist, spricht auch nichts mehr dagegen. Früher musste man mehr Sorgfalt bei der Auswahl eines Subwoofers anwenden, damit er “zum Raum passt”
    Auch ich betreibe den 12.18 an einem “Dspeaker Antimode C”. Alternativen wären ein AV-Receiver mit Audyssey XT(32), oder wenn man sich mit manueller Einmessung befassen mag, Geräte wie das “MiniDSP”
    Egal welche Art der Raumeinmessung, zu empfehlen ist sie auf jeden Fall, da sonst die Raummoden die restlichen “Informationen” im Bass überdecken. Durch die Einmessung gewinnt der Bass an Präzision und subjektiv auch an Tiefgang. Natürlich kann der Sub nicht tiefer spielen als zuvor, aber die tiefen Töne werden dadurch erst hörbar.
    Bauliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Raummoden sind in Räumen, die auch zum Wohnen genutzt werden (sollen) i.d.R. nicht möglich. Da muss man mehrere Kubikmeter an Dämmmaterial verbauen.
    Eine weitere Möglichkeit wäre der Einsatz von mind. vier Subwoofern, was aber ungleich teurer und auch wieder den entsprechenden Platz benötigen würde.

    Der 12.18 erweitert die Basswiedergabe meiner 99.36 noch schön nach unten, ohne sich dabei in den Vordergrund zu spielen. Korrekte Einpegelung natürlich vorausgesetzt. Geschlossen und ohne EQ bringt er einen knackigen Bass hervor. Hierbei ist er trotz Platzierung 2m neben dem Hörplatz absolut nicht zu orten. Man meint jederzeit, der Bass käme von den Frontlautsprechern.

    Klang Mehrkanal:

    Bei Film spielt das Set noch einmal alle Stärken aus, die schon bei Musik begeistern. Klar, sehr dynamisch, homogen.
    Die Front wirkt aus einem Guss. Jedes Detail ist zuzuordnen. Kugeln fliegen quer durch den Raum, Patronenhülsen fallen einem vor die Füße. Der Subwoofer sorgt selbst geschlossen für ein beeindruckendes Tiefbassfundament. Wenn gefordert, kann er böse vor sich hinbrummeln, wie er auch einzelne Bassschläge präzise in den Raum wirft.
    Nicht wie man es oft von “Heimkino-Subwoofern” kennt, das Präzision zugunsten des Maximalpegels geopfert wird. Schon jetzt lässt der 12.18 bei gehobenen Pegeln die Couch vibrieren.

    Wer es noch “körperlicher” mag, entfernt den linken BR-Stopfen und aktiviert EQ1. Spätestens jetzt zeigt sich, dass Film- und Musikwiedergabe nicht unvereinbar sind und die Unterscheidung der Subwoofer nach Einsatzgebiet Unsinn ist. Der 12.18 packt brachial zu, ohne an Präzision zu verlieren.
    Er spielt hier auf 30m² bis zum Referenzpegel, ohne zu komprimieren. Lange halt man das aber eh nicht aus.

    Geschlossen betreibe ich ihn nur, weil er offen eine Mode bei 20Hz anregt, die ich meinen Nachbarn doch nicht zumuten will und weil er BR-typisch, unterhalb der Abstimmfrequenz aus dem Rohr pfeift.
    Und auch geschlossen ist er, für mein Empfinden, vollkommen ausreichend.

    Fazit:

    Ich gebe zu, auch ich werde skeptisch, wenn ich zu überschwängliche Tests und Reviews lese. Allerdings ist das XTZ-Ensemble das, welches bei mir nach langer Vergleichshören als Sieger hervorgegangen ist. Da wäre es ja schlimm, wenn es mir nicht gefallen würde.
    Trotzdem habe ich versucht, auch die negativen Punkte aufzuführen, nur “leider” habe ich nicht viele gefunden.
    Das Ziel “Erschwingliches Hifi” hat XTZ jedenfalls meiner Meinung nach mit dieser Lautsprecherserie erreicht.

    Trotz allem gilt wie immer “selber hören ist durch nichts zu ersetzen”. Also die Lieblings-CDs eingepackt und los zum nächsten Händler.

    Viel Spaß dabei!



  • Hi Stefan,
    was für ein Monster Bericht :eek:
    Fand ihn aber sehr aufschlussreich und gut geschrieben! :-bd
    Jeder der Interesse an diesen Boxen hat, sollte sich diesen Bericht min. 1x durchgelesen haben. ;)
    Was ich sehr Interessant fand war die Passage mit dem ICE.
    Dort hattest du geschrieben das man die EQ´s nicht verwenden sollte wenn der sub komplett offen oder verschlossen ist.
    Kannst du hierzu noch einmal etwas genauer werden warum nicht.
    Ich konnte zumindest den 12.16 hören, einzeln und in doppelter Ausführung.
    Dabei waren diese immer der Präzision geschuldet geschlossen im Heimkino.
    Haben diese bei Musik dann mit dem 50Hz eq laufen lassen bei ordentlich Pegel und auch bei Film dann den 25Hz EQ mit ins rennen geschickt.
    Allerdings habe ich bei keiner der beiden Varianten irgend etwas negatives hören können.
    Und bei den Testsequenzen was Film angeht waren wir schon bei Lautstärken mit denen man nie einen Film komplett sich ansehen würde!!!! :d
    Sprich also wirklich sehr laut. Dabei hatte man nie den Eindruck das der Kleine an seine grenzen kam.
    Das ganze spielte übrigens in einem Raum der jenseits von 30m² liegt. Also auch nicht gerade klein war.
    Daher würden mich deine Eindrücke hier sehr interessieren.
    Dank dir Micha :)



  • ja

    es fiel mir schwer mich kurz zu fassen :)

    Bei nicht allzu hohen Pegeln kann man bei Musik durchaus noch den EQ2 verwenden. Bei Filmwiedergabe mit den dort auftretenden starken Bässen besteht aber die Gefahr das Chassis zu überlasten wenn man es mit dem Pegel übertreibt
    ¨Pico¨ von mindaudio warnt zumindest davor die EQs bei komplett offenem, oder geschlossenem Sub zu verwenden
    Pico baut seit Ewigkeiten selber Lautsprecher (www.hifi-selbstbau.de) und hat bei der Entwicklung der 99.36MKII mitgewirkt



  • Also hast du selber keinerlei negative Erfahrungen mit den EQ´s gehabt?!
    Hatte sich nämlich so angehört als wenn da mal was gewesen ist.
    Wäre ja eigentlich mal ein Thema dem sich hier unsere Profis annehmen könnten.
    Zumindest mal nachfragen in Schweden ob da auch wirklich was dran ist.
    Nicht das du völlig unbegründet hier reserven verschenken tust.
    Wäre bei diesem klasse Subwoofer ja auch echt schade.



  • So die Meldung ist raus.
    Mal sehen ob unsere Cracks was raus bekommen. :)


  • XTZ-Mitarbeiter

    Hallo zusammen,

    da die Thematik mit den Equalizern immer mal wieder hochkommt und natürlich auch interessant ist, haben wir bei XTZ direkt nachgefragt.
    Es ist grundsätzlich nicht gefährlich beide EQs gleichzeitig zu benutzen. Natürlich kann man den Subwoofer bei zu viel Pegel und zu viel tiefen Frequenzen im Quellmaterial beschädigen. Dies ist allerdings erst sehr deutlich über Pegeln möglich die man normalerweise nicht über längere Zeit hört.

    Letztendlich ist das bei jedem Subwoofer so ( bei Korrektur durch Einmesssysteme, Antimode oder manuelle EQs / Bassanhebung). Solange man es nicht übertreibt, wird es keinerlei Probleme geben.

    Viele Grüße
    Berti



  • Danke für die Info. :-bd



  • Ein wirklich sehr schön geschriebener Bericht Stefan :) , da merkt man wie du dein Hobby lebst , und deine Eindrücke uns schilderst, das ist es spitze.

    Ich freue mich das du dein Traum-Set gefunden hast . :-bd :)

    So schön kann unser Hobby sein. Musik und Film in Perfektion genießen.

    Ich bekomme immer wieder zu hören , bei dir klingt es besser als Kino , so was hört man auch immer wieder gern.

    Daher sage ich mal , ich kenne die 99.36 und sie sind wirklich grandios , dein Sub ist ja noch besser als meine , ich kann deine Begeisterung nachvollziehen.



  • danke für die ¨Blumen¨ :)
    Bezüglich der EQs…...........bei Zimmerlautstärke kann man natürlich viel machen. Aber wer wie ich auch gerne mal Pegel fährt sollte schon aufpassen. Bei +7db steigen benötigte Leistung und Chassishub schon enorm an. Und das über fast zwei Oktaven.
    Wer dann noch unachtsamerweise den DynamikEQ von audyssey aktiviert hat, oder andere Bassanhebungen...........................

    Mein 12.18 pfiff mit EQ1 und DynEQ schon ordentlich aus dem offenen linken Rohr.



  • Bei mir sind beide Stopfen zu und EQ 1 ist an , allerdings habe ich den Pegel dezent abgesenkt laut Menü vom Onkyo , gegenüber der Einmessung.



  • das Review ist mir pers. schon fast zu positiv. Hat so nen Fanboy-Touch
    Normalerweise sind meine Reviews nicht so überschwänglich. Meinen Panasonic GW20 hab ich damals fast ¨zerrissen¨
    Einfach weil alle den tv so sehr lobten. In jedem tst, ob Presse oder Foren, konzentrierten sich alle auf die gute Bildquali
    Habe ich zwar auch erwähnt, mich aber dann auf den absolut miesen EPG und sonstige Bedienmängel gestürzt
    Einfach weil ich mich so sehr darüber geärgert habe das mich niemand vorgewarnt hat und ich anderen diesen ärger ersparen wollte und die Leser wissen worauf sie sich einlassen
    Bei aneren Geräten ebenso

    Dann den XTZ konnte ich aber einfach nix Negatives finden :cheers:



  • Hi

    nun sind die 99.26 da und stehen erstmal auf den .36. Dort können sie sich ein paar Tage einspielen.
    Nächste Woche muss ich mir was einfallen lassen wie ich die hinten installiere.

    Obwohl ich beim Center schon bemerkte das er den .36 sehr ähnlich ist bin ich doch überrascht wie wenig den .26 klanglich im Vergleich zu den .36 fehlt. Ohne BR-Stopfen kann ich die sogar mit der 40Hz Trennung zum Sub laufen lassen. Da vermisse ich im ass gar nichts. BBei manchen Musiktiteln bilde ich mir ein das die .36 im Mittelton etwas dynamischer aufspielen. Aber so richtig ¨greifen¨ kann ich diesen Eindruck nicht

    Mit Stopfen erscheinen die .26 im Bass sogar einen Tick präziser als die .36. Wenn auch natürlich nicht ganz so potent. Mit angepasster Trennfrequenz läßt sich da sicher noch was rausholen.

    Wer keine Stand-LS stellen kann oder etwas Geld sparen will kann mit den 99.26 vorne sehr gut auskommen ohne auf etwas verzichten zu müssen. Freu mich schon wenn die hinten stehen. Muss dann wohl alle meine (echten) Suround-Musik-Scheiben nochmal hören

    Bild hab ich nur mal schnell mitm Tablet gemacht. Ich hoffe im neuen Jahr ist meine Installation endlich mal präsentabel. Dann mach ich ein paar richtige Fotos



  • Dank dir für den ersten Eindruck.
    Bin schon auf den richtigen Bericht gespannt! :d



  • klingt spannend, ich bleibe auf den finalen bericht gespannt



  • tja

    ich arbeite immer noch, obwohl ich seit Montag frei haben sollte
    Heute den ganzen Tag bei 3-5° und Regen Fliesen auf nem Balkon verlegt
    Morgen ist jetzt hoffentlich die letzte Schicht. Dann komm ich endlich dazu was zu testen



  • Wird ja auch mal langsam zeit!!!! :cheers:



  • werd wohö erstmall provisorische ¨Ständer¨ bauen, mal sehen was sich findet

    Die XTZ Stands siind wohl zu niedrig. da lugt gerade mal der HT über die Couchlehne. Und bei den höheren, nicht zu teuren, Ständern die man bei Amazon findet sind die Rezensenten sich nicht einig über die Qualität. Scheint wohö eine große Streuung zu geben



  • Wenn Du die Ständer direkt bei Amazon kaufst und vor Weihnachten bestellst, dann kannst Du die bis 31.Januar 15 zurücksenden, ohne das es Dich was kostet.
    Selbst testen ist immer gut.



  • So

    ein erster Eindruck nach knappen 4 Stunden mit den 99.26 als Rears
    Es wäre sicherlich, vor allem bei Film, falsch von ¨Welten¨ zu sprechen. Meine alten AcousticResearch Helios B13 waren da schon recht gut. Und es spielt auch noch die neue Aufstellung mit in das Hörerlebnis herein
    Die B13 standen auf Achse mit dem Hörplatz auf einem Schrank und einer Vitrine. Also direkt unter der Decke
    Um die seitl. Anbringung etwas zu kompensieren hatte ich noch kleine Victa 200 hinten auf der Fensterbank. Dadurch das sie ziemlich breit ist und ich mit der Couch einen Abstand zur Heizung einhalten muss standen diese 50cm nach hinten und ca 1,4m neben dem Hörplatz

    Die .26 passen nicht mehr auf die Schränke, also mußte ich mir was neues einfallen lassen. Der linke Rear kommt ganz ans Ende der Fensterbank (2m), der rechte auf die andere Seite auf einen Ständer (zur Zeit steht er da auf dem Bügelbrett :D ), Ständerhöhe wahrscheinlich 74cm.
    Leider recht unpraktisch, da steht er im Durchgang zum Esszimmer, muss also immer beiseite geräumt werden
    Deswegen hatte ich ja kurz überlegt die S5 anstelle der B13 anzubringen

    Nun zum Klang in reinem 5.1. Bei Mehrkanalmusik gigantisch. :)
    Auch ohne die RearBack ergibt sich auch hinten eine Stereobühne. Bei ¨Aero¨ von Jean-Michelle-Jarre höre ich bei dem einen Titel die Taube hinter mir von rechts nach links fliegen (die LS weiter noch weiter nach hinten würde den Effekt wahrscheinlich noch verbessern). Dann fliegt sie an der linken Wand entlang nach vorne.
    Zwei Titel weiter scheint der Regen zum ersten Mal im ganzen Raum herabzufallen. Sonst hatte ich irgendwie immer einen Regenvorhang vor dem Hörplatz
    Es ergibt sich ein absolut homogenes und geschlossenes Klangbild
    Außerdem hab ich noch Ambra gehört und TubularBells
    Zu Film bin ich noch gar nicht richtig gekommen. Bis aufs PodRace

    Dabei ist mir dann etwas aufgefallen was ich mir nicht erklären kann. Laut Pegelmmesßgerät musste ich den rechten Rear 2db lauter stellen als den Linken (wie gesagt: Durchgang)
    Um 75db zu erreichen mußte ich im Lautsprechersetup +7 einstellen, beim Linken nur +5
    Aber das Ohr hört das wohl irgendwie anders. Hinten war das Klangbild absolut rechtslastig. Der Eindruck setzte sich bei AERO fort, so das ich die 2db wieder zurück nahm

    Weitere Eindrücke zu Filmwiedergabe gibt es wahrscheinlich im nneuen Jahr. ¨Zwischen den Tagen¨ erstmal ein paar (neue)Filme schauen

    Als nächstes muss ich wohl mal was an der Raumakustik tun. Da habe ich ein echte Problem zwischen 2 und 4kHz. Die Front habe ich in dem Bereich per EQ etwas zurück genommen.
    Jetzt wird der Center bei manchen Musik-BDs/DVDs da bei hohen Pegeln noch manchmal unangenehm
    Bei Ambra taten sich auch ein oder zweimal Instrumente auf den Rears störend hervor

    Alles per EQ regeln kommt nicht in Frage. Dann brauche ich ja auch Vorverstärkerausgänge und weitere Endstufen
    Dann lieber die Frau zu Deckensegeln überreden :)



  • @std:

    Aber das Ohr hört das wohl irgendwie anders. Hinten war das Klangbild absolut rechtslastig. Der Eindruck setzte sich bei AERO fort, so das ich die 2db wieder zurück nahm.

    Mein erster Gedanke: Wurden dabei vorher auch die beiden Ohren eingemessen? Nicht falsch verstehen, es kann doch möglich sein. Wenn ich Schnupfen habe höre ich auf einem Ohr schlechter.
    99.26 als Rears scheinen jedenfalls gut zu funktionieren! Danke für die schöne Schilderung Deiner eindrücke.


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