Testet die brandneue IOTAVX AVXP1

ich hab mich zwar angemeldet, aber mein AVR hat keine Preamp Out Anschlüsse. Somit kann ich es ja nicht testen oder?

Hallo,

@Eschte sagte in Testet die brandneue IOTAVX AVXP1:

ich hab mich zwar angemeldet, aber mein AVR hat keine Preamp Out Anschlüsse. Somit kann ich es ja nicht testen oder?

Dann geht das leider nicht. Hast du die Möglichkeit einen AVR mit PreOuts oder eine Vorstufe zu bekommen für den Testzeitraum?
Ansonsten würde ich dich bitten uns eine kurze Mail zu schreiben, damit wir dich von der Liste herunter nehmen können.

Gruß Jens

@JHoermann hab berti ne Mail geschrieben

Erfahrungsbericht zur IOTAVX AVXP1
Ausgangslage:
Front: Divine 100.33
Center : M6
AVR: Anthem MRX 510
Endstufe: IOTVAX angebunden mit Mono Chinch

Stelle mich eben noch mal vor, für die die mich noch nicht kennen. Bin der Christian 32 Jahre vom schönen Niederrhein.
Ich muss zugeben, ich bin was Hifi und Kino angeht noch sehr frisch dabei.
Am Anfang wollte ich ein reines Kino, doch dann konnte ich nachdem ich die Cinema Serie in Aktion gehört hatte, mir nicht ganz vorstellen, dass das DIE Lautsprecher für mich sind.
Nach ein wenig Recherche habe ich mich dann auf die 100.33 er für die Front eingeschossen.
Nachdem ich dann einige Zeit später, die Divine mein Eigen nennen konnte, habe ich nach dem passenden AVR geschaut, da ich immer im Hinterkopf hatte, später diesen in einem Kino zu betreiben. Also gesagt getan und ich wurde mit einem Anthem MRX 510 konfrontiert. Dieser hat mich überzeugt. Hat bei weitem nicht so viele Spielereien wie Yamaha ( was eigentlich meine erste Wahl war ) Marantz und Co., aber ich höre gerne Musik und musste den Fokus auch darauf lenken, damit ich für mich sagen kann, das ist es was ich wollte.
Der Anthem wanderte nicht lange nach den Divine auch ins Wohnzimmer. Ganz ehrlich..wow… ich habe keinen richtigen Vergleich zu großen AVR´s nur zu einem Stereoverstärker ( ca. 10 Jahre alt, einer Piano Serie von Yamaha ) noch von meiner Frau und einem kleinen SMSL 50A Verstärker der eigentlich am PC hängt.
Der Anthem spielt aber so was von in einer anderen Liga, das ist kaum zu glauben. Besonders weil die 100.33 er so feinfühlig sind, hört man hier jede Schwäche von den anderen Verstärkern. Mir war es vorher nicht bewusst, bis ich den Anthem hatte. Einfach ein geniales Teil, für mich genau richtig.

Nun habe ich von der Aktion hier gehört und dachte, vllt geht da noch mehr, wieder mit dem Gedanken ans Kino zu denken. Also noch schnell eine M6 dazu genommen um eine Front im Wohnzimmer aufzubauen. ( Ist alles nicht perfekt aufgestellt und keine Eingriffe der Raumakustik vorgenommen ), also noch viel Luft nach oben.
Ich war auf den Auftritt der IOTAVX gespannt. Dank dem Team von XTZ hatte ich nun die Möglichkeit, diesem Mal auf den Zahn zu fühlen.

Ich habe dazu klar getrennt: Stereo für Musik und 3.0 Für Filme
Warum 3.0..tja weil der Rest der Cinema Serie noch im Keller schlummert und auf ihren Auftritt wartet. Dieser sollte aber hoffentlich bald zu realisieren sein. Dann hört ihr noch mal was von mir.

Für rein Stereo ( wo der Anthem schon eine verdammt geile Figur macht ) konnte ich folgendes feststellen:
Leider für mich keine Veränderungen wahrnehmbar. Kann an dem an sich schon sehr geilen ANTHEM liegen, oder aber da nur maximal 3 LS befeuert werden mussten, oder da der Raum nicht besonders gut akustisch optimiert ist.

Für 3.0 und Filmbetrieb kann ich sagen:
Genau das gleiche wie beim Stereo-Betrieb

Musik habe ich mal alles querbeet gehört, was mir gerade so unter die Finger kam. Auch nicht nur Flac Dateien oder große MP3 Dateien, auch mal nicht die besten Aufnahmen. Ich wollte mal den Unterschied hören mit und ohne Endstufe und ob die IOTVAX noch was rausholen kann, und wenn ja im welchen Umfang das ist.
Musik:
Eagles - Hotel California
Osborne Brothers – Stay a little longer
Metallica – Nothing else metters
Son of a preacher man
Joe Cocker
Lindsey Stirling
Phil Collins
Michael Jackson
Usw.

Als Filmmaterial
Mad Max - Fury Road
Pacific Rim
Avengers
Battleship
Usw.

In beiden Fällen habe ich mich an Pegel herangetraut die ich sonst nie höre. Aber ich muss hier leider zugeben, das der Anthem das alleine genau so gemeistert hat.

Ich habe es dann mal durchgehört, mal mit, dann ohne Endstufe.
Berti sagte, eine kleine Schippe kann die IOTAVX schon noch drauf legen. Ich habe die beiden auf der High-End in Bochum besucht, und ein wenig mit ihnen geplaudert, da ich ein brummen auf den 100.33er hatte. Sobald die IOTAVX mitlief. Alles mögliche versucht um das Brummen weg zu bekommen..geht nur wenn die IOTAVX nicht dran ist. Schade..da vertragen sich die beiden wohl nicht. Jens meinte am Ende auch noch, wenn der Anthem so stark aufspielt, dann brauchst du die halt nicht. Dafür Daumen hoch, man versucht hier nicht, mir die Schuld für das Gehörte zu geben, oder versucht mir was aufzuschwatzen..hier wird man ehrlich und aufrichtig behandelt..DANKE an BERTI und JENS..ihr seit ehrlich und hilfsbereit… ich bleibe euch treu und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit wenn es mit dem Kino startet.

Ich werde mir sobald das Kino steht die IOTAVX vllt noch mal dazustellen, sollte der Anthem doch zu schwach auf der Brust sein, sobald alle LS dran hängen.

Zum Abschluss möchte ich mich noch mal BEDANKEN für die Möglichkeit die IOTAVX zu testen.

Dank dir für deinen Bericht.
Auch so kann die Reise laufen.
Der Anthem soll wirklich ne Wucht sein. Daher kann es wirklich sehr gut sein das es genau für diesen Fall keine nennenswerten Vorteile zu hören gab. Laut technischen Daten hat die iota im Stereo 50W mehr. Somit muss man das nicht zwangsläufig hören. Im Kino mit vielleicht 5 oder gar 7 Kanälen kann (muss aber nicht) das schon wieder ganz anders aussehen. Hier spielt der Raum, die Lautstärke, sub oder nicht eine elementare Rolle. Bin sehr gespannt wie es bei dir weiter geht.
Finde es auch super das die Betreuung durch Berti und Jens in keinster Weise sich geändert hat. Wenn es dem Kunden nichts bringt wird ihm auch kein Druck gemacht oder weiter gebohrt. Macht weiter so denn das hebt euch von anderen ganz klar ab in meinen Augen! Allen ein schönes WE.

Gruß Micha

danke für deinen ausführlichen bericht. bis dato war mir die marke nicht bekannt

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Doch Anthem soll einiges besser machen als Arcam. Die Qualität des Gehäuses ist aber nicht auf Arcam Level. Das Einmess Programm soll aber sau gut sein.
Du kannst verschiedene Menüs abspeichern , für Musik , Kino . Optisch sind sie gar nicht so schlecht , soll aber viel Plastik verbaut sein und halt spartanisch ausgestattet. halt rein auf Klang ausgelegt und da sollen sie richtig überzeugen. Aus anderen Foren lese ich , das Arcam Kunden zu Anthem gewechselt sind und es nicht bereut haben und Arcam ist klanglich schon verdammt gut.

Gruß Holger

Wz: 4.0 XTZ 99.36 MK3 Limited-Edition, Arcam AVR 390, Arcam UPD 411,XTZ Edge A2-300 und XTZ CD 100 . Rega RP 1
Kino:Lounge Cinema(klimatisiert) 5.2.4 mit XTZ Cinema und Spirit kombiniert.

Ich melde mich dann noch mal zu Wort.
Also ich finde den Anthem wegen des Schlichten Designs schick. Hammerschlag-Optik vom Gehäuse ist vllt nicht jedermanns Sache, aber da es matt ist, sehe ich Vorteile, vor allem im Kino..dafür sind sie ja auch ausgelegt.. keine Lichtreflektionen und man sieht den Staub nicht so schnell ;-)
Spartanisch ausgestattet kann ich jetzt nicht bestätigen, die Frage die ich mir damals gestellt hatte war.
Was will ich, was brauche ich und was bekomme ich.
Ich habe nun alles was ich brauche da ich ein 5.2 System plane, aber auch Stereo höre.
Stereoleistung mehr als ausreichend ... check
Einmesssystem gut zu verarbeiten ( mit ein wenig Übung ) ..check
Kann ich auch per App steuern...check
Leistung im allgemeinen genug..check
spielt er sauber und kraftvoll..check..
kommt er mit den gängigsten Formaten zurecht..check
macht er SPAß..auf jeden Fall

Mir kam es auf den Klang an, den bekomme ich.
Einige werden jetzt vllt sagen aber kein 4K usw.. ich kann nur sagen, es gibt viele Wege nach Rom.. und mit ein bisschen Logik und dem ein oder anderen Hilfsmittel, komme ich auch so ganz gut zurecht.

Das ist meine Meinung.. jeder favorisiert jedoch andere Sachen, das muss jeder mit sich selber ausmachen.
Ich bin zufrieden und gebe ihn erst mal nicht her..wird ein paar Jahre dauern ( bis das der Tod uns scheidet denke ich haha )

die eierlegende wollmilchsau gibt es ja eh nicht. von daher ist es immer ein stück weit ein kompromiss.

vl macht es ja sinn einen eigene faden zum thema "Anthem" zu eröffnen. unter dem aktuellen titel vermutet das hier keiner.

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Der letzte Eintrag ist knapp 1 Monat her. Gabs seitdem keine Tester mehr?

Ich habe jetzt die Mail bekommen, dass ich in drei Wochen mit der Endstufe dran bin und nutze den Moment um meine Situation zu schildern.

Also ich betreibe mein ca. 35m2 Heimkino in 5.1. Front sind Canton Reference 7 dc über bi Amping, Center ist der Reference 50.2 und als Suround sind die Reference 9 dc im Einsatz.
Also insgesamt 7 Endstufen.
Als Sub kommt ist der SVS SB 2000 im Einsatz.

Die Frontlautsprecher trenne ich bei 40 Herz, den Center bei 60 Herz und die Suround bei 80 Herz.
Der Raum ist relativ stark mit Raumakustik versehen und es handelt sich um ein Holzständerhaus, also gute Klangeigenschaften und hoher Ebergiebedarf im Tiefton, dafür aber kein Dröhnen.

Zuletzt hatte ich einen Pioneer LX 86 im Einsatz. Der hatte grundsätzlich ausreichend Leistung, nur kam bei erhöhter Lautstärke an einen Punkt an dem sich der Hochton von angenehm in fordernd veränderte, Verdacht: Klirr.

Aktuell kommt ein Denon 4300 zum Einsatz, der diese Hochtonveränderung etwas später aufweist, These Klirr erhärtete sich, da der Denon später zu klirren beginnt.

Ein Test mit einer PA Endstufe die 300 Watt pro Kanal an 8 Ohm lieferte, musste ich gebrückt testen, also nicht die Endstufe, sondern die Lautsprecher, also eine Endstufe pro Lautsprecher, also 300 Watt pro LS.

Hier gab es keine Veränderung im Hochton, nur kam die PA Endstufe ins Clipping, allerdings bei einem Pegel den die beiden AVRs nicht erreicht haben und bis zum Clipping war der Ton auch sauber.
These Klirr: Bestätigt!

Also ich erhoffe mir von der Endstufe, dass ich 120 Watt Klirrarme Verstärkerleistung pro Endstufe bekomme und werde berichten, wenn sie bei mir den Test durchläuft.

Angeschlossen wird das Ganze dann per Chinch über die Pre-outs vom Denon.

Wenn das überzeugt, dann schaue ich auch mal ob ich die Trennfrequenzen weiter senken kann, ohne dass die Lautsprecherchassis bei Bassstarken Szenen (Tunnelszene Irobot) anschlagen, womit getestet wäre, ob die Lautsprecher ab ihre Grenzen Kommen oder es eben doch die Endstufen im AVR sind, die ohne optische Anzeige ins Clipping kommen.

wenn ich mir so die Messungen im Netz anschaue solltest du die Fronts spätestens bei 50Hz trennen. Deine Rears schaffen prinzipiell denselben Tiefgang, Warum trennst du die so hoch?
Der kleine SB2000 wird, so vermute ich, bei dieser dem Set zur Verfügung stehenden Membranfläche im Bass, kein wirklich adäquater Spielpartner sein. Kommt aber natürlich auf Raumgröße und gewünschten Pegel an. Letzterer scheint aber wenn mein deinen Text so liest eher höher zu sein

Mit freundlichen Grüßen Stefan

Die Hinteren trenne ich so hoch, weil sie sehr wandnah stehen und bei 60 Herz die Chassis physisch anschlagen, wenn der Bass zu tief wird. Der Sub passt schon, steht auch nur 1,70m vom Sofa weg. Also mit dem Bass bin ich sehr zufrieden, bevorzuge aber auch eine "natürliche" Einstellung, so wie sie von den Einmesssystemen eingepegelt wird.

Also ich bin mit meinen Gegebenheiten voll zufrieden und in 80% der Fälle passt auch die Leistung vom AVR, nur in den letzten 20% wo man mal lange sehr laut hört, da fehlt halt was und da könnte die Endstufe die Lösung sein.

Hallo Leute,

ich habe jetzt die Endstufe zum Test, nur die Chinchkabel fehlen noch, sodass ich da mit alten Chinchkabeln überfangslöse.

Aktuell habe ich ein Problem:

Ich bekomme aus meinem Denon x4300 über die Pre outs keine Signale fürs Bi Amping.

Also Fronts, Center und Suround läuft. Durch testen kann ich sagen, dass die Endstufe läuft, das habe ich durch umstecken getestet.
Das Kabel läuft auch beim Umstecken.

Also Fehler muss beim Denon liegen, jetzt habe ich schon alles versucht und verstellt, eine Lösung habe ich aber nicht. Problem ist also, dass der Denon das zweite Lautsprecherpaar nicht über die Preouts ausgibt, zumindest kommt aus keinen was raus.

Der Experte bei meinem örtlichen Händler kommt nächste Woche aus dem Urlaub, somit die Frage hier:

Weiß einer eine Lösung?

Nach einem ersten kurzen Test in 5.1 wo die Front Lautsprecher ihre Brücke wieder bekommen haben, kann ich zumindest fedthalten, dass die Endstufe meinen Wunschpegel der leicht über meiner bisherigen Referenzlautstärke liegt, glasklar darstellen kann, womit sich die Frage stellt, wie viel mehr würde gehen, wenn Bi Amping zum Einsatz kommt.
Da wäre es interessant mal zu wissen wo die Leistung bei 5 Endstufen simultan liegt.

Hallo,

du könntest für die Preouts der Front-Kanäle am Denon jeweils einen Cinch-Y-Adapter (1x Male, 2x Female) nehmen und das Signal aufsplitten.

Gruß Jens

Die müsste ich sogar noch haben :)
Teste ich heute Abend.

Macht das technisch einen Unterschied? Also mal abgesehen von einem Stecker mehr?

Hallo,

es macht technisch keinen Unterschied. (Ausgehen davon, dass keine billig Kabel verwendet werden, welche z.B. nicht richtig sitzen.)

Gruß Jens

Also die Verkabelung an die IOTA VX ist teils hochwertig, teils zweckmäßig. Heute sollen die Chinchkabel kommen, dann ist alles hochwertig.

Mit der aktuellen Verkabelung läuft es aber schon sehr gut, da ist wohl eher das Gewissen was bedient werden wird.

Mein Sitzplatz ist ca. 4,50 Meter von den Frontlautsprechern entfernt, die Surround müssen SL zwei Meter und SR etwa 2,80 Meter zurücklegen.

Nun zum Test der Stromaufnahme aus der Dose, die Elkos für Spitzen bleiben hier natürlich unberücksichtigt.

Ich habe am Sitzplatz eine Lautstärke von 80 db gemessen, das ist meine Referenzlautstärke für Film und Co.

Bei Zimmerlautstärke zieht die Endstufe ca. 53 Watt aus der Dose.

Bei 80 db sind es in der Spitze ca. 600 Watt bei Avengers Kapitel Krieg.

Der Pioneer LX86 hatte seiner Zeit 670 Watt in der Spitze gezogen, mit digitalen Endstufen, die nicht mehr angenehm klangen, die IOTA bleibt angenehm, eine Klangveränderung ist nicht erkennbar, alles sehr klar und sauber.

Jetzt wollte ich es wissen und habe eine neue Refrenzlautstärke gesucht, da der Klang sehr gut verträglich ist, trotz hohen Pegels.

Angenhemes Limit 82db am Hörplatz, das geht super für eine Filmlänge.

Stromverbrauch: max. 804 Watt.

Film Interstellar Raketenstart: 1140 Watt.

Trotz dieser Werte alles sauber und nichts anstrengendes.

Transformers 5 Last Knight: beim Denon haben immer die tiefen Stimmen von Prime und Co. leicht gekratzt, davon ist bei der IOTA nichts zu hören, hier dachte ich immer, dass es an der Tonspur liegt, aber dem ist wohl somit nicht so.

Dann habe ich allgemein noch Folgendes getestet:

Batman dark night rises: Kapitel 9 Stadionexplosion: Druckvoll mit sehr klaren Höhen.

Disney Vaiana Kapitel 4 Ich bin bereit:
Sehr saubere klare Stimme, druckvoll im Bass, nur die dezenten Wasserfontänen konnte die PA Endstufe einen hauch deutlicher herausarbeiten.

Casino Royal Kapitel 2: sehr dichtes Klangfeld auch hier macht der Klang einfach Spaß, der Musik Score wird mit Wucht eingespielt, am Baugerüst wo der Schweißer mit deinem Gastank herumterfällt und dieser explodiert ist schlicht beeindruckend, so viel Druck und struktur, hätte ich nicht erwartet.

Within Temptation Intro: sehr druckvoll, wobei es hier nicht eindeutig ist wo die Aufnahme Limitierungen aufweist oder die IOTA an ihre Grenzen kommt. Hier passiert ja sehr viel und es fehlt an Leichtigkeit im Klang. Aber wohl gemerkt auf hohem Pegel, das habe ich aber noch nirgendwo besser gehört, somit sollte ich diese Bluray zum Test aussortieren.

Andrea Bocelli Vivo per Lei: sehr klare Stimmen, beeindruckende Tieftonstaffelung.

Generell muss ich frsthalten, dass der Denon mot seinen eigenen Endstufen, genau so wie der Pioneer damals im Bass tiefer wirkten, aber deutlich weniger strukturiert. Die IOTA ist die PA Ebdstufe die ich zum Test hatte, gefühlt weniger tief, aber sehr strukturiert. Hier liegt der Verdacht nahe, dass die AVRs aufgrund mangelnder Stromlieferfähigkeit ab einem gewissen Punkt nur noch Bassbrei servieren.

Also bisher hatte ich zugegebener Maßen nur AVRs im Einsatz, da waren aber auch ein Yamaha 3900 dabei, sowie ein Pioneer LX86 und beide lagen vom Preis vergleichbar auf dem selben Nievau, wo die Denon und IOTA Kombi liegt und für das Geld habe ich noch nichts vergleichbares gehört, wobei Chris oben ja schrieb, dass er keinen Unterschied frststellen konnte, hat aber auch einen sehr teuren AVR im Einsatz?

Negativ fällt mit bei der IOTA eigentlich nur auf, dass der Dimmer nicht vom Denon gesteuert wird, also die Frontlampe dort ist viel zu hell, sodass ich was drüber gemacht habe. Weiterer Negativpunkt, wenn alles aus ist und der Strom getrennt wird, die IOTA auf der Rückseite aber nicht ganz ausgeschaltet wirs, dann klackt sie alle paar Sekunden, ca. 20 und die Front LED blinkt kurz rot. Und das alles ohne Strom?!
Speichert die doch noch irgendwo was? Habe ich so bisher noch nie gesehen.

Sind beides lösbare Punkte, wäre aber gut, wenn man die eleganter lösen könnte, damit meine ich insbesondere die LED im Betrieb.

Wenn jetzt noch einer was detailiert wissen möchte fragt, den Rest der Testzeit werde ich einfach nur gucken wie sich die Endstufe im Alltag macht und mal ein paar Filme ganz gucken, das habe ich jetzt nur mit Disney Pixars Coco gemacht, hier war der Ton hervorragend, viele Details die man hören konnte, hier fehlt aber der Vergleich zu anderen Komponenten.

Hallo,

vielen dank für das ausführliche Feedback. Ich gehe aus zeitlichen Gründen nur kurz auf deine beiden "Negativpunkte" ein:

@media85 sagte in Testet die brandneue IOTAVX AVXP1:

Negativ fällt mit bei der IOTA eigentlich nur auf, dass der Dimmer nicht vom Denon gesteuert wird, also die Frontlampe dort ist viel zu hell, sodass ich was drüber gemacht habe.

In Verbindung mit der Vorstufe AVX1 lässt sich die Endstufe, in 10 Stufen dimmen.
Es wird voraussichtlich in Zukunft noch ein "kleines Zusatzkästchen" geben, mit welchem die Endstufe gedimmt werden kann, unabhängig von den angeschlossenen Geräten.

@media85 sagte in Testet die brandneue IOTAVX AVXP1:

Weiterer Negativpunkt, wenn alles aus ist und der Strom getrennt wird, die IOTA auf der Rückseite aber nicht ganz ausgeschaltet wirs, dann klackt sie alle paar Sekunden, ca. 20 und die Front LED blinkt kurz rot. Und das alles ohne Strom?!

Das ist kein Problem der Endstufe, sondern liegt an der verwendeten Funksteckdose oder Steckerleiste. Diese trennen oftmals nicht 100% und lassen immer einen kleinen Strom durch, welchen die Endstufe registriert. (Wir hatten dieses Phänomen ebenfalls mit einer eher günstigen Funksteckdose.) Mit einer hochwertigen Steckerleiste, gehört es der Vergangenheit an.

Gruß Jens

Ein extra Kasten zum Dimmen wäre super, zur Steckerleiste; die ist hochwertig, nur die Funkdose davor war in der tat billig und lässt kleiner 1 Watt durch, was ich nicht messen kann, somit bin ich dankbar für den Hinweis, diese wird dann bei Zeiten getauscht.

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