Kaufberatung 12.17 Vs. 10.17

Hallo zusammen,

aktuell habe ich ein 15"-Monster vom Klipsch im Einsatz und würde mich ein wenig verkleinern wollen (auch aus optischen Gründen), habe mich ein wenig schlau gemacht und viel gutes über die Subs von XTZ gelesen. Gerade mit den vielen Anpassungmöglichkeiten klingt das alles sehr vielversprechend.
Nun wäre aber die Frage, welcher für mich tatsächlich der Richtige wäre. Mein Raum ist aktuell nur ca. 20m² groß und der Maximalpegel steht nicht an oberster Stelle (90dB und vielleicht a bisserl mehr sind in meinen Räumen eher so die Obergrenze, was ich Besuchern und Nachbarn zumute). Viel mehr als purer Pegel ist mir dagegen Präzision und Dynamik bei gleichzeitigen Tiefgangfähigkeiten wichtig. Ein Umzug in eine größere Wohnung ist aktuell kein Thema, falls das gute Stück aber auch mit Räumen um die 30m² ähnlich gut umgehen könnte, wäre es aber schön dies in der Hinterhand zu wissen. Wobei das nicht wirklich Priorität hat, ich eine neue Wohnung auch nach akustischen Kriterien aussuchen wollen würde und die Option auf einen zusätzlichen zweiten Sub dann durchaus auch gegeben wäre.

Was wäre hier euer Rat?

Vielen Dank und einen schönen Abend,
Jörg

PS: Hier mal noch zwei Bilder von meinem Raum

0_1503000804902_Rears_reduced.jpg

0_1503000817363_Front_reduced.jpg

Vielleicht noch ein kleiner Nachtrag: mir geht es hier ausschließlich um Fähigkeiten für Heimkino. Musik höre ich rein in Stereo.

PS: Und tut mir leid für die Genickschmerzen wegen dem gedrehten Bild. Auf dem Handy und auch unter Windows ist es richtig ausgerichtet. Evtl. wird die Orientierungsinformation bei dem Upload verworfen?

Hallo,

falls der Größenunterschied zwischen SUB 10.17 und SUB 12.17 keine Rolle spielt, würde ich in jedem Fall den SUB 12.17 nehmen. Der Aufpreis ist sehr gering, aber der SUB 12.17 ist deutlich pegelfester und souveräner. Dies wirst du auch bei nicht all zu hohen Pegeln bereits merken und man ist immer auf der sicheren Seite, dass der Subwoofer noch Reserven hat, falls diese mal gebraucht werden. Von der Präzision und Dynamik sind beide Subwoofer vergleichbar.

Gruß

Moin moin,

vielen Dank für das Feedback. Ich werde auch mit dem großen gehen. Werde ihn höchstwahrscheinlich auch sogar geschlossen betreiben und da kann eine größere Membran mit Sicherheit auch nicht schaden.

Danke und Grüße,
Jörg

Ich würde auch zum 12.17 tendieren , obwohl der kleine wohl nicht zu unterschätzen ist

Gruß Holger

Wz: 4.0 XTZ 99.36 MK3 Limited-Edition, Arcam AVR 390, Arcam UPD 411, Edge A-300 und CD 100 . Rega RP 1
Kino:Lounge Cinema(klimatisiert) 5.2.4 mit XTZ Cinema Serie

Wenn das Geld locker sitz,würde ich beide bestellen den 10.17 und 12.17
Müsste ich wegen Platz Mangel die 12.17 er abgeben würde ich sofort die 10.17er kaufen.

Bin nach wie vor auch immer noch begeistert was der 8.17 kann.

Lg Sven

LG 60LB561V
Yamaha RX-V 781
Antimode Cinema s-II
2x Klipsch RP 260f
1x Klipsch RP 440c
2x Klipsch RP 240s
1x Klipsch R 112sw

Hi

bei meinem 12.18 kann ich keinen Vorteil an Präzision erkennen wenn er geschlossen betrieben wird, wohl aber einen starken Verlust an Pegel und fehlendem Tiefbass
Für die räzision ist eine gute Raumkorrektur entscheidend (bauliche Maßnahmen um den Bass in den Griff zu kriegen scheiden ja i.d.R. aus)
Der Mythos das Geschlossene präziser seien stammt daher das diese die tief liegenden Raummoden gar niht erst anregen. Mit einer Raumkorrektur ist dies aber hinfällig

Mit freundlichen Grüßen Stefan

Servus,

mal eine kleine Frage vorab: über .18 Versionen bin ich im Netz nun auch schon ein paar Mal drüber gestolpert. Ist das die aktuelle Revision, die aktuell unter der .17 bestellt werden kann, oder sind das tatsächlich irgendwie Vorserienmodelle oder so? Selbst auf der schwedischen Page ist ja nach wie vor von .17 die Rede. Verwirrt ich bin :)

Wie ich den kleinen Terrorwürfel betreiben werde, wird dann natürlich noch die Frage sein. Ein grober Einbruch im Tiefbass wäre für mich natürlich auch gänzlich inakzeptabel. :) Gespeist und eingemessen wird das gute Stück über einen Denon X4200W mit XT32 und mir stellt sich auch die große Frage, wie die Einmessung hier eigentlich vorgenommen werden sollte. Lieber - und davon würde ich mal schwer ausgehen - den Sub mit seinen Einstellungsmöglichkeiten nach den theoretischen Vorlieben konfigurieren und die Einmessung im Anschluss durchführen...oder doch genau andersrum und die Optionen dazu zu nutzen, um den Klang zu "personalisieren". In meiner Denke wird die zweite Variante den Charakter der Box gänzlich ändern, den Raum deutlich anders anregen und die Korrektur ein Stück weit ad absurdum führen. Sehe ich das richtig oder wie sind hier die Zusammenhänge zwischen Einmessung und LS-Konfiguration verstanden zu wissen?

Viele Grüße,
Jörg

Hallo,

@Wurzelmuc sagte in Kaufberatung 12.17 Vs. 10.17:

oder sind das tatsächlich irgendwie Vorserienmodelle oder so

Es handelt sich beim 12.18 ICE um ein einzelnes Vorserienmodelle, welches bereits einige Jahre nicht mehr produziert wird.

@Wurzelmuc sagte in Kaufberatung 12.17 Vs. 10.17:

oder doch genau andersrum und die Optionen dazu zu nutzen, um den Klang zu "personalisieren". In meiner Denke wird die zweite Variante den Charakter der Box gänzlich ändern, den Raum deutlich anders anregen und die Korrektur ein Stück weit ad absurdum führen.

Unsere Empfehlung ist es, zunächst den Subwoofer einmalig einzumessen. Hierbei ist z.B. die Konfiguration mit maximalen Tiefbass (EQ auf REF, linkes Bassreflexrohr offen und rechtes Bassreflexrohr geschlossen) zu empfehlen. Anschließend kann der Subwoofer dann nach belieben personalisiert werden. Dies kann auch während dem Betrieb geschehen, hier kann nichts kaputt gemacht werden. Eine erneute Einmessung ist nicht zu empfehlen, da die Einmessautomatik nur versuchen würde, ihren standard Frequenzgang einzustellen und somit die personalisierten Änderungen am Subwoofer sinnlos wären.

Gruß Jens

Würde ich auch so machen. Mit der Einstellung deckt man den kompletten Frequenzbereich ab und somit alle möglichen Moden. Danach kann man dann lustig mit den Einstellungen spielen ohne die gewollte Wirkung der EQ und Rohrvarianten zu verlieren. Wobei ich aus eigener Erfahrung sagen muss, dass z.B. ein Antimode die gewollte Wirkung des EQ und Rohrabstimmung auch bei erneuer Einmessung größtenteils beibehalten hatte und wirklich nur die positiven Moden dazwischen gesenkt hatte, würde es dennoch jetzt so machen wie zuvor beschrieben. Ich bin jedenfalls froh einen kleinen Sub PEQ (Yamaha AVR) zu haben mit dem ich mir nach der Einmessung meine persönliche Kurve einstellen kann (meine Subs bieten keine Einstellungen per EQ und Rohrvarianten). Es geht doch nix über ein bisschen mehr Punch, nur meine Meinung :-)

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