Mein kleines, kompliziertes Subwooferprojekt

Mein Projekt wurde erweitert.

Habe Zuwachs bekommen fürs Musikzimmer.
Diesmal in schwarzem Hochglanze und nicht weiss.
Wunderschön, blos seh ich davon nicht viel, wegen der "guten" Aufstellung. ;)
Unten rechts, das isser.
Zudem in PC Nähe, bin gespannt, was der Magnet treibt…..

Macht aber nichts, der 99.10.16 ist ein hervorragender "Musiker", der mir mit 2 Kompaktboxen und 2 Anhörmonitoren an der Konsole auch als "Simulator"für große Boxen dient. Tolles Teil.
Bin Fan von diesem Subwoofer.

Inbetriebnahme war kritisch, gab zuerst "Brummen", ich bin fast ausgerastet, sowas kann ich in dem Raum mit Haufen Geräten überhaupt nicht gebrauchen.
Brummursachen gibt´s also viele, muss nicht am Subwoofer liegen.
Der neue Subwoofer brummte schon beim Einstecken in Steckdose, ohne irgendeine andere Strippe dran. Auch mit Signalleitungen zum Verstärker brummte der, pegelunabhängig immer gleich.
In selber Steckdose brummte aber der alte, baugleiche Subwoofer von mir (selber Typ) nicht.
Das verstehe wer will, ich nicht.

Habe nach Stunden der Ursachenforschung vergessen, ihn nachts auszuschalten.
Am nächsten Morgen war Brummen weg und ist seitdem auch nicht wieder da.
Thema durch. Es war wie es war und es ist wie es ist.

Alles perfekt, ich geniesse jetzt schon mit einer erfolgreichen Subwooferunterstützung meinen alten Musikraum wieder, der jahrelang blos noch Abstellkammer war.

Habe noch eine Frage, vielleicht hat jemand Rat:

Angeschlossen habe ich den Subwoofer an meinem alten 2-Kanalverstärker, der keinen Subwooferausgang hat,
an den High Level in Anschlüssen durch Abgriff an den Verstärker-Lautsprecheranschlüssen.

Hätte der Signalabgriff an den Line in Buchsen am Verstärker irgendwelche Vorteile/Nachteile ?
Würde mir dann dafür Y-Kabel konfektionieren.

Viele Grüße,
Jens

Hi,

nicht wichtig ud eilig, weil alles prima, aber für mich einfach mangels Wissen interessant:

Hätte der Signalabgriff an den Line in Buchsen am Verstärker irgendwelche Vorteile/Nachteile ?

(im Vergleich zu meinem derzeitigen Abgriff an den Lautsprecherkabeln (High Level in am Sub) ?
Danke,
Jens

Viele Grüße,
Jens

Hi

du setzt am PC passive Lautsprecher ein, die ebenfalls an den Lautsprecheranschlüssen des Verstärker angeschlossen sind?

Mit freundlichen Grüßen Stefan

Hi,

bei mir laufen alle Signale (Musikinstrumente, PC, Wandler) erstmal über eine Mischpultkonsole und werden dann als 2-Kanal Summensignal zum Abhören mit Lautsprechern verstärkt.

Derzeit hängen am 2-Kanalverstärker die Lautsprecher und parallel zu den Lautsprechern habe ich einen Abgriff vom Lautsprecheranschluss des Verstärkers zu den HighLevel in Buchsen des 10.16 geführt.

Meine Frage ist, ob ich einen technischen Vorteil beim Subwoofer hätte, wenn ich das unverstärkte Summensignal aus der Mischpultkonsole sowohl zum Verstärker als auch zum Subwoofer führen würde (statt wie derzeit ein High Level Lautsprechersignal).

Hinweis dazu: Die Lautstärke"regelung" der Lautsprecher erfolgt nicht über den Verstärker sondern nur über die Mischpultkonsole, so dass beide Geräte (LS und SW) immer die selben Eingangssignalpegel bekämen.

Daher meine Frage.

Viele Grüße,
Jens

Hi

dann würde ich mir hinter das Mischpult erstmal nen MiniDSP hängen. Da kannst du ein vernünftiges Bassmanagement realisieren (Trennfrequenz und Filtersteilheit) und nebenbei den Frequenzgang etwas linearisieren

Mit freundlichen Grüßen Stefan

Klar, aber das wollte ich nicht verfolgen, denn ich könnte natürlich jetzt schon das Summensignal (bei Nutzung des Line in Einganges am SW) als späteres Subwoofersignal über 2 vollparametrische EQ´s und einen Shelving EQ in der Konsole führen und z. B. schärfer trennen oder frequenzbügeln.
O. K., ist analog aber ich liebe das.

In der Praxis habe ich da aber keinen Bedarf, denn das ganze System ist jetzt schon für meine Bedürfnisse sehr "stimmig" abgestimmt.

Viele Grüße,
Jens

@zeitgespenst:

Hi,

nicht wichtig ud eilig, weil alles prima, aber für mich einfach mangels Wissen interessant:

Hätte der Signalabgriff an den Line in Buchsen am Verstärker irgendwelche Vorteile/Nachteile ?

(im Vergleich zu meinem derzeitigen Abgriff an den Lautsprecherkabeln (High Level in am Sub) ?
Danke,
Jens

O. K., gegoogelt gemacht getan, keine klare Antwort über Vor-oder Nachteile am Subwoofer gefunden, möglicherweise geräteabhängig. Nun muss ein eigener Versuch kluch machen ;) .

Derzeit hängt mein Subwoofer an den Lautsprecheranschlüssen des Verstärkers, denn der Verstärker hat leider keinen Subwooferausgang.
Löte jetzt eine Strippe wie folgt, um den Subwoofer mit line in Signalen zu speisen (bzw. um einen Zustand zu bekommen, den vermutlich 99,99% aller Subwoofernutzer haben):

Da die Signalpegel bei mir nicht über den Verstärker sondern über die Mischpultkonsole gestellt werden, zweige ich an deren Ausgang zwei identische Signale per Y-Kabel ab.
Eins geht zum Verstärker line in und das andere zum Subwoofer line in.
So sollten Verstärker und Subwoofer immer die gleichen Signalpegel kriegen und in der Laustärke, die ich mit dem Mischpult stelle, "parallel gehen".
Daher sollte das mit dem Y-Kabel funktionieren, wenn ich keinen Knoten im Gedanken habe.

Vielleicht spare ich wenigstens Strom im Subwoofer:d -(kleiner Spass)

(Dass ich das Subwoofersignal noch über einen Kanalzug des Mischpults mit den parametrischen EQ´s ziehen könnte, ist noch ein ganz anderes Thema und unabhängig davon.)

Viele Grüße,
Jens

@zeitgespenst:

Derzeit hängt mein Subwoofer an den Lautsprecheranschlüssen des Verstärkers, denn der Verstärker hat leider keinen Subwooferausgang.
(…)

Mein kleines aber inzwischen recht feines Subwooferprojekt hat eine kleine Veränderung erfahren:
Der Subwoofer hängt nun endlich an einem echten AVR mit Subwooferausgang, die DAW habe ich nun auf Mehrkanal upgedated und zukünftig mache ich das, was es viel zu wenig gibt: Echte Mehrkanalmusik. Mein Hobby halt.

Dazu Abhören im nahen Feld mit akustisch optimierte Aufstelllung aber recht einfachen aktiven Kompaktboxen, das weitere Raumakustikmassnahmen nicht ganz unnötig aber zweitrangig macht. Obwohl ich da auch noch was machen werden ;) .

Mir machen die zwei kleinen 10.16 Subwoofer (habe auch noch einen im Wohnzimmer) jeden Tag viel Spaß und das jetzt seit gut 2 Jahren.
Dazu gehören sie bezüglich ihres sehr vorteilhaften Preis-/Leistungsverhältnisses (ich habe da auch vorher auch viel probiert) und ihrer flexiblen Abstimmungsmöglichkeiten sowie akustischer Leistung zu meinen allerbesten Käufen in diesem Metier. Glaube inzwischen gibts sogar schon Nachfolgermodelle.

Letztes Wochenende hatte ich endlich mal wieder eine kleine Musiksession mit guten, alten Freunden in meinem Musik-Kabuff, alle waren beeindruckt und wir werden in Kürze mal wieder zusammen Musik machen hier machen.
Dann brennt der Baum und das Mauerwerk schüttelt sich :d

Viele Grüße,
Jens

@zeitgespenst:

@zeitgespenst:

Mir machen die zwei kleinen 10.16 Subwoofer (habe auch noch einen im Wohnzimmer) jeden Tag viel Spaß und das jetzt seit gut 2 Jahren.

Die kleinen hatte ich auch mal für kurze Zeit und die gingen tatsächlich sehr gut, wenn man sich mal die Größe anschaut. Da ich bei mir zwischen 50 und 60 Hz eine Senke am Hörplatz habe, hatte ich EQ 2 aktiviert und das rechte Rohr offen. Funktionierte wunderbar und hat Laune gemacht. Ihm hat nur ein bisschen was bei Filmen gefehlt aber für Musik bei 80 Hz Trennung ging die Post ab. Zwei davon haben wunderbar auf die Brust gedrückt, genau mein Geschmack. Zum Glück bietet mein Yamaha AVR einen kleinen PEQ für den Sub, damit kann man sich dann einen ähnlichen PEQ einstellen wenn der Sub selbst keine EQ bietet.

Ja, ich finde auch, es sind echte Gute Laune Subwoofer mit unerwartet viel Potential.

Grade bei Musik und perkussiven Bässen mit hohem Tieftonanteil freue ich mich auch über diesen schon deutlich drückenden Klang mit Körperanregung ;) und mal im Ernst, gut abgestimmt auf den Raum und die Kompaktboxen gerät sicherlich so manch große Standbox in Schwulitäten und Erklärungsnot.

Viele Grüße,
Jens

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