Receiver für 99.36MKII



  • Hallo,

    Ich werde mir höchstwahrscheinlich sehr bald die XTZ 99-er LS bestellen, und zwar alle 5 im Set (2x 99.36MKII, 2x 99.26MKII, Center).
    Die offene Frage ist: Receiver?

    Eigentlich wollte ich mir ursprünglich den Pioneer SC-1224 bestellen. Ist dieser Receiver ausreichend um die 99.36MKII zu betreiben, oder soll ich zu was besserem zielen? Und wenn, dann was?

    Mein Budget für ein Receiver liegt bei etwa €900, wenig ist natürlich besser, überbezahlen möchte ich es nicht unbedingt… 1224 ist für etwa €650 zu haben, dazu würde ich mir das Anti-Mode 8033 Cinema besorgen, für das Bass-Management (im Einsatz ist ein SVS PB12-Plus Sub).

    Ich würde ein XT32-System nicht wollen, da ich eigentlich die Anpassungen selber machen möchte, nachdem dazu Zimmer eingemessen wurde. Das Zimmer wird via Focusrite Forte, ECM-8000 (kalibriert) und Carma4 eingemessen. Akustisch wird, soweit es bei einem Wohnzimmer geht, behandelt. Also kommen für mich Yamaha oder Pioneer in Frage, da Denon und Marantz auf Audyssey setzen.

    Vielen Dank und schöne Feiertage!
    Kosta



  • Hi

    von der Leistung her reicht der Pioneer sicherlich aus. Und die neuen Pioneer sollen ja durchaus auch im bass korrigieren. Pioneer wirbt ja sogar mit der Modenerkennung. Da müßte man sich die BDA genauer zu Gemüte führen
    Separate Trennffrequenzen kann Pioneeer ja wohl immer noch nicht. Aber das ist bei dem 99er Set auch nicht zwingend.
    Da vergibt man nix wenn man komplett bei 40 oder 50Hz trennt
    Momentan laufen die .36 bei mir auf 40Hz, die .26 alle auf 50Hz. Ich hätte aber auch keine Bedenken letztere bei 400 zzu trennen.
    Bei meinem ersten Test als ich die .26 als Front betrieben habe liefen sie auch auf 40Hz.

    Wenn du manuell eingreifen willst, was ich nachvollziehen kann, ich hab mir dazu extra nen Antimode Dualcore zugelegt, dann würde ich wohl derzeit auch zum Pio greifen.
    Sub übers Antimode, das passt

    Und falls man dooch mal was fürs Gewissen braucht, oder die digitalen Endsttufen doch noch Eigenklang aufweisen wie manche sagen, hat der 1224 ja auch Vorverstärkerausgänge für die Fronts an denen man ne dicke Endstufe betreiben kann

    Ich hab hier für die Front ne A3X100, die nominell sogar etwas schwächer ist als mein Onkyo(aber im Mehrkanal bricht die Leistung ja dann eh ein), aber ich bilde mir zumindest ein das es mit der 3-Kanal-Endstufe ¨aufgeräumter¨ und souveräner bei hohe Pegeln klingt
    Die Acurus war nen Schnäppchen, mir egal ob ich mir die positive Wirkung einbilde oder nicht



  • Hallo std,

    Danke für die Antwort!

    Wenn ich das von ein wenig recherchieren im Netz verstehe, mit der Trennfrequenz ist gemeint die Einstellung bei welcher Frequenz der Sub beginnt (nach unten gesehen) und die Lautsprecher aufhören. Das kann ja mein alter Onkyo TX-SR505 sogar… du sagst mir das kann der Pioneer nicht?? Das ist ja doch A-und-O des Sub-Managements!? Was bringt mir wenn ich den Sub auf 80Hz einstellen will, und die Boxen spielen auch die 40-80Hz? Bass wird verdoppelt, was nicht ganz sinnvoll ist...? Vielleicht verstehe ich da was falsch, falls ja, bitte um Korrektur...

    Aufgrund dessen, wäre es eher empfehlenswert zu einem Yamaha zu greifen? Diese sollen derzeit lt. einem Händler bessere Endstufen als Pioneer haben?

    Dualcore wird zu teuer. Es wird "nur" der Anti-Mode werden, für den Sub.
    Ja, das mit dem Pre-Out und dann zB. die XTZ Endstufe klingt sehr interessant. Aber auch nicht derzeit im Budget…



  • Hi

    Pioneer kann natürlich ne Trennfrequenz. Aber halt nur eine TF für alle Lautsprecher. Nicht für Center, Front und Rears je eine andere. Auch dazu aber nochmal die Bedienungsanleitung runnterladen und nachschauen. Pioneer hat bei der aktuellen Serie teilweise was geändert. Wie eben auch den Eingriff unter 63Hz, den es früher nicht gab
    Bei Lautsprechern die in ihrer Leistungsfähigkeit stark abweichen natürlich nicht so schön.
    Bei der 99er Serie aber kein großes Thema
    Man kann die .26 problemlos auf 40Hz laufen lassen. Und auch wenn man alle bei 50Hz trennt nimmt man den .36 ja nicht viel weg
    Manche Pioneer-Besitzer kommen dann auf die Idee die Front auf Fullrange laufen zu lassen. Das finde ich nicht so gut. Konnte die .36 zwar mit dem Antimode bis auf 25Hz treiben, aber dann wurde es bei hohen Pegeln unsauber. Da war zwar durchs Antimode ne Bassüberhöhung eingebaut so das das schon logisch ist. Aber ohne diese Überhöhung fehlt dann im Fullrangebetrieb auch gut ne Oktave (von 20-40Hz)

    Das MCACC ist zwar nicht mal een in ner Stunde eingestellt, dafür aber ein mächtiges Werkzeug. Deswegen finde ich das in diesem Fall den besten Kompromiss. Mit einer globalen TF für alle LS kann man wie gesagt im Falle der 99er Serie ganz gut leben

    Das YAPO von Yamaha kenne ich überhaupt nicht. Aber auch das soll im Bass sehr wenig tun und generell nur einen sehr groben Eingriff zulassen
    Aber auch da würde ich mir einfach mal ne BDA eines in Frage kommenden Kandidaten ziehen und zwischen den Feiertagen ein wenig vergleichen

    Übrigens kann man auch bei den Audyssey-Receivern eingreifen, benötigt dazu aber das optionale ProKit, was mit der nicht auf andere Geräte übertragbaren Lizens nochmal irgendwo zwischen 600 und 700€ liegt

    Dann gibt es seit Kurzem noch den nanoAVR-HD von MiniDSP mit DIRAC: http://www.minidsp.com/products/ht-series/nanoavr-dl
    für 549USD. Schon die automatischen Einmeßergebnisse von DIRAC sind große Klasse. DIe Möglichkeiten die Kurze zu manipulieren super. Was mich da stört ist das es nur zwei HDMI-In gibt, und die Quellgeräte (Multichannel-)PCM ausgeben müssen. Da krieg ich ja nichtmal meine Squeezebox aka CD-Player dran. Und welches Gerät außer BD-Plyern gibt schon Multich-PCM aus
    HD-DVD ist tot, und Sat-Receiver können das nicht. Die Zahl der nutzbaren Quellen ist also stark eingeschränkt

    Für mich war das AM Dualcore damals die beste Wahl. Hat zwar niemand verstanden, die sagten alle ich solle Audyssey nehmen, aber auch ich mochte nicht mit den vorgegebenen Ergebnissen leben (Friß oder stirb) und die Pro-Variante war für mich auch raus. Wollte mich auch weitestgehend vom PC lösen. Nutze nur noch Tablets. Für den Notfall, z.B. CD ripppen steht noch ein Laptop im Schrank
    Und es ist schon erstaunlich wie sehr auch die Mehrkanalwiedergabe von der Korrektur der Fronts profitiert
    Von den Rears kann ich selbst bei Mehrkanalmusik (Jean-Michell Jarre ¨ Aero¨) die auch die Rears in vollem Umfang nutzt nix störenndes feststellen
    Der Center fällt sehr selten unangenehm auf. Für den werde ich mir wohl nochmal nen kleines MiniDSP, das bietet dann 12 manuelle Filter) anschaffen. Das liegt aber an Problemen mit der Raumakustik, vielleicht beheben die als nächstes geplanten Absorber das auch schon

    In der Summe der Eigenschaften dürfte in deinem Fall aber wie gesagt der Pio der beste Kompromiss sein

    Achso, einen Kandidaten mit automatischer Einmessung und vollem manuellen Zugriff gibt es noch. Die AV-Receiver von ¨ Anthem¨. Aber da bist du schon bei dem kleinsten Modell soweit ich weiß beim rd dreifachen Preis des Pioneer



  • Übrigens kann man auch bei den Audyssey-Receivern eingreifen, benötigt dazu aber das optionale ProKit, was mit der nicht auf andere Geräte übertragbaren Lizens nochmal irgendwo zwischen 600 und 700€ liegt

    Das ist genau der Grund warum ich nicht zu Audyssey greifen will. Ich will unbedingt die Freiheit haben selber die Einstellungen zu machen (deswegen schauen die XTZ für mich sehr interessant aus), weil:

    1. ich behaupte dass ich mich da genug auskenne um die Einstellungen selber zu machen (Positionierung, Akustik, EQ-Einstellung) - soll ich doch nach einigen Jahren Tontechnik in div. Studios und abgeschlossenen SAE Studium können ;)
    2. ich den Raum selber einmessen will und mich nicht blind auf irgendwelche Tools verlassen

    Mir wurde von Sören von XTZ schlicht Yamaha empfohlen, somit bin ich preistechnisch beim RX-A1040 gelandet. Zwar liegt er in der obersten Schmerzgrenze, aber dafür was er bietet - das geht ja schon. Super DAC, tolle Amps, und einzig besser YPAO bietet nur der teuerste Gerät der Serie, irgendwas mit 3D und Ausrichtungerkennung oder sowas… wird man schon ohne leben können :)) Da werde ich aber schon die BDA nachlesen...
    Den Anti-Mode kann ich dann noch immer extra kaufen sollte Yamaha im Bass-Bereich nicht genug tun.
    Ich hoffe nur der hat in 5.1 genug Leistung.

    Es steht definitiv offen in paar Jahren dann eine 2ch-Endstufe für die Fronts und Dualcore sich zu besorgen, damit man noch mehr rausholt, aber derzeit ist es einfach nicht im Budget. Ich bin eigentlich mit €3000-3500 (für AVR + LS) begrenzt, und dazu muss ich noch Hifi-Möbel, Halterungen, Zubehör und wahscheinlich paar Kabel auch kaufen. Möchte mir auch von XTZ für die Fronts die Steck-Kabel nehmen, hoffentlich besser als meine jetzigen 0815 LS-Kabel.

    Pioneer ist noch immer nicht aus dem Spiel, ich möchte mich hier, aber auch auf den anderen Foren deutlich überzeugen was besser ist. Die Endstufe muss letztendlich die Nase vorne haben, und die Features ausreichend sein.

    Anthem habe ich mir auch angeschaut, mir passendes Modell wäre der 710-er, der liegt bereits schon €2000 - no go :p



  • Hi

    nach und nach aufrüsten ist doch in Ordnung. Alles auf einmal können wohl die Wenigsten
    Ich hab für mein 99er Set jetzt knapp 1,5 Jahre gebraucht.
    Zwischendurch kamen noch das Dualcore und die Acurus 3-Kanal-Endstufe (das Angebot war einfach zu verlockend :) )
    Berthold hat mir sogar ein paar 99.26 zurück gelegt, bevor nachher alle mit den abgerundeten Wangen weg sind. Super Service :)
    Als nächstes kommt wie gesagt ein bißchen was für die Raumakustik. Ein schwerer Vorhang fürs Panoramafenster hinter dem Hörplatz, gar nicht so einfach das es auch mit den optischen Ansprüchen der Frau harmoniert, und dann vielleicht 2-3 Deckensegel

    Nach ner Endstufe würde ich mich an deiner Stelle auch auf dem Gebrauchtmarkt umsehen, oder im PA-Bereich. Da gibts reichlich Watt/€uro

    Bei den AVR würde ich einfach die BDAs lesen. Berichte zu finden in denen Yamaha und Pioneer direkt verglichen werden dürfte schwierig sein. Und ansonsten ist hal jeder überzeugt von dem was er gekauft hat
    Und zu YAPO findet man nicht einmal ausführliche Berichte zur Wirkungsweise des systems (jedenfalls nicht im deutschsprachigen Raum) MCACC wird dagegen z.B. auf bluraydisc.de sehr ausführlich beschrieben und diskutiert
    Über Yamaha liest man meist nur wie toll die Raumsimulationen sind. Und im Hifi-Forum wird ein user nicht Müde zu schreiben wie toll doch die Winkeleinmessung ist. Wie sich das aber auswirkt konnte ich noch nirgendwo lesen

    Zur Not beide bestellen und bei einem Gebrauch vom Fernabsatzgesetz machen. Am besten ein eigenes Urteil fällen

    Das Thema Kabel fällt natürlich in den Voodoo-Bereich. Hab die XTZ-Lautsprecherkabekk aber auch, einfach weil sie schick sind, und der Preis ist nicht überzogen. mein händler um die Ecke wollte für von ihm konfektionierte Kabel ungefähr dasselbe Geld
    Einzig die Länge der XTZ könnte mit 2,8m etwas knapp ausfallen. Da gibt bei Amazon optisch ansprechende von HiViLux die man auch auf 4 oder 6m konfektioniert bestellen kann



  • BDA habe ich mir schon runtergeladen, ab geht's mit ein bisschen Leserei… :d

    Pioneer wird voraussichtlich kommen, auch wenn ich es bei Amazon eigentlich rechtzeitig storniert habe, daher haben die keine Ausrede um es nicht retour zu nehmen... daher kann ich gleich dann testen, aber grundsätzlich tendiere ich zum A1040 von Yamaha, da einige Reviews eigentlich mehr Richtung Yamaha zeigen. Aber mal sehen...

    Die 2,8m müssten bei mir vollkommen reichen, da meine LS (leider) nicht all zu viel auseinander stehen, etwa 2,5m bis 3,5m (von HT zu HT gemessen), je nachdem wie ich sie dann positioniere.



  • Kabel kannste dir doch selbst machen? Ich hab mir ´ne 50 m Rolle bestellt. Dazu einen Schwung Nakachimi Bananas und die dran geklemmt. Damit hab ich dann meine 5 99er im Raum verteilt und angeschlossen. Habe noch Kabel übrig und keine Kohle für Voodoo rausgeworfen.

    Ich persönlich verstehe die AM-Geschichte nicht so recht. Wenn man es linear haben will, ist man mit XT32 ja schon gut bedient. Wenn man nun auf Badewanne umstellen will, mag das vielleicht noch Sinn machen. Für so ein Feature alleine, ist mir´s AM aber immer noch zu teuer.
    Am EQ rumdrehen muss man eigentlich nur, wenn man sich scheiß Boxen hingestellt hat. Mit dem Set ist das aber sicherlich nicht so. MMn ist es gerade linear am Schönsten. Zumal dann auch das rüber kommt, was sich der Künstler mal dabei gedacht hat.
    Vom Bass bis unter die Decke schrauben bin ich im Normalfall weg. Ab und an drehe ich mal zum Spaß den Regler am Sub um 6 db nach oben. Das war´s dann aber auch. Ansonsten hat man gerade bei dem Set durch Plugs und Brücken ohnehin schon gute Einstellungsmöglichkeiten.
    Subjektiv betrachtet kann ich nur betonen, dass für mich AM, wenn man XT32 hat von der Preis- /Leistung her betrachtet, absolut redundant ist. Natürlich ist und bleibt das alles natürlich Geschmackssache.



  • Hi

    siicher kann man Kabel selber machen. Aber damit es dann mit Geflecht- und Schrumpfschlauch auch wirklich schön wird geht schon einiges an Zeit drauf. Da ist der Aufpreis zu manchem fertig konfektionierten dann gar niicht so hoch
    Faulheit siegt auch manchmal

    Zu audyssey: Berichte von unzufriedenen Usern sind zwar in der deutlichen Minderheiz, aber nicht unbedingt selten. Und der Eingriff des DynEQ ist mir einfach zu grob
    Und den Eingriff im Mittel-/Hochton wird einfach viel zu individuell wahrgenommen als das ich das einem autom. Einmeßsystem ohne manuelle Eingriffsmöglichkeiten überlassen würde. Dagegen ist die Linearisierung des Bassbereich ja relativ simpel bzw Allgemeingültig, wenn es nur um das Wegbüeln der Moden geht

    Im Hoch-/Mittelton hab ich dagegen gar nicht eingegriffen. Da spielen die LS völlig unbeeinfusst, bis auf den raumakustischen Problembereich bei 4kHz

    Beim am hab ich auch 4 Presets, und ein einfaches Einmeßsystem zur Visualisierung wird auch gleich mitgeliefert. Für umfangreiche Messungen incl. nachhall etc muss nattürlich trotzdem der PC ran

    Es ist sicherlich nicht billig, aber MIR war es das Wert



  • Ich verstehe beide Seiten. In meiner Zeit als Tontechniker habe ich sicher mindestens 100 Kabel gelötet und selber gemacht. Brauch das Zeug nimma… bin schon froh wenn ich um einen passenden Preis ein schönes fertiges Kabelset kaufen kann und die Zeit die ich sonst für die Selbstmacherei verbringen würde, als die Zeit mit meinem 5-Monate alten Sohn zu nutzen. Das ist grundlegend wesentlich mehr als €90 Wert. Mit faul sein hat das wenig zu tun...

    Je mehr ich zum Thema Audyssey lese, desto mehr kommt es mir vor als ob dieses System wirklich gut ist, aber für dumme Nutzer gemacht worden ist. Die Frage stellt sich für mich, kann nicht einer der wirklich weiß was er macht, durch Optimierung des Raumes, Einmessen und Korrektur mit einem Yamaha/Pioneer mehr schaffen als einer der einfach hingeht, XT32-Einmessung durchführt und aus ist. Dann haut er vlt. noch ein Badewanne-Effekt drauf oder sowas weil's "cool klingt" und und und... Zuerstmal korrigieren und dann verfälschen... wie sinnvoll.
    Dass Audyssey mit dem ProKit besser ist, steht außer Frage. Aber so ist auch der Preis anders.

    Nur so nebenbei: meine zweite Anlage in meinem Arbeitszimmer ist ein Genelec Soundsystem, und dieses klingt echt linear und sauber. Und das Zimmer ist nichtmal noch gscheit akustisch behandelt...



  • Hi

    ein versierter Nutzer kann manuell sicherlich ein besseres Ergebnis erreichen als jede Automatik. Wemn noch der pers. geschmack dazu kommt erst Recht. Auch DIRAC, das wirklich sehr gut ist, kann man durch manuelle Eingriffe verbessern

    Und was an ¨Badewanne¨ oder sonstigem pers. Geschmack jetzt so verwerflich ist erschließt sich mir auch nicht.
    Bei hochwertigen aufnahmen liebe ich ebenfalls eine lineare Abstimmung. aber bei meinem bervorzugten 80er Jahre Rock/Pop mach ich einen eher PA-mäßigen Bass. Und das war wesentlich schwieriger zu erreichen als eine lineare Wiedergabe, zumal man mit Home-Hifi dieses Ziel eh nie ganz erreicht. Der Kickbass soll zwar ¨drücken¨, aber natürlich trotzdem präzise bleiben

    Mit faul sein hat das wenig zu tun…

    das ist natürlich nur einer von vielen möglichen Gründen. Natürlich kann man die Zeit auch sinnvoller nutzen wollen. Wie du eben sagst mit der Familie verbringen. Oder vielleicht auch nur statt rumbasteln einfach schön Musik hören.



  • Da bin ich voll bei dir. Vieles höre ich linear, aber bei so gewissen Musik muss man doch ein wenig "Gas" geben, da fühlen sich paar dB mehr aus dem Sub schon geil an ;-)
    Ich habe irgendwo gelesen dass Pioneer so Presets für die Kalibrierungen hat. Mal sehen ob Yamaha das auch bietet, wäre schon interessant, vor allem wenn man die an den Kalibrierungen herumschraubt :d

    einfach schön Musik hören.

    Und dabei die Zeit mit der Familie verbingen! Double-Win! :cheers:



  • @Kosta:

    Je mehr ich zum Thema Audyssey lese, desto mehr kommt es mir vor als ob dieses System wirklich gut ist, aber für dumme Nutzer gemacht worden ist.

    wo du recht hast….

    ich würde dir klar für deine ansprüche yamaha empfehlen

    das hast du einen peq, den du wenn du weißt was du tust, perfekt anpassen kannst (außer das es schwierig ist 10dB und mehr auszugleichen, was ja durchaus auch vorkommen kann)
    was die presets angeht: der yamaha hat presets, die aber nicht sehr komfortabel erreichbar sind
    da bietet es sich evtl. an die dsps anzupassen, wenn man ein neutrales preset hat

    in wie weit das geht, weiß0 ich aber nciht, ich habe es nur auf der website gesehen, mein betagter avr kann das nicht



  • Hmm, mal sehen. Ich hab den Yamaha aus irgendeinem Grund abgeschrieben (ich weiß jetzt auf Anhieb nicht mehr warum), muss nämlich nochmal nachschauen…

    Eine Frage: ist die YPAO Anpassung eigentlich mit den 7 EQ Bändern begrenzt oder ist YPAO Einstellung grundsätzlich nicht änderbar und dann kommt "on-top" die PEQ?



  • du kannst dir ein "pattern" kopieren (also bspw. die einmessung) und dann diese korrigieren



  • Ein paar Worte zum immer wieder falsch/falsch gedachten/gemessenen Sub Entfernungen:

    Automatische Kalibrierung Programme wie Audyssey oder YPAO messen nicht die Lautsprecher / Subwoofer- Distanzen. Sie messen tatsächlich die Signalverzögerung. Für den Hauptlautsprechern führen die Berechnungen in der Regel tatsächlichen zu physischen Distanzen. Aber, die meisten Subwoofer haben Filter, die das Signal mehr verzögern und eine menge Raumeinflüsse. So ist dies gleichbedeutend das sich Subwoofer (meist) weiter weg befinden.

    Aufgrund diverser Verzögerungen ist es ganz normal, dass längere Wege für den Subwoofer gemeldet werden. Mann sollte es dabei belassen, so wie die automatische Kalibrierung es eingestellt hat.

    Die Subwoofer Entfernungsberechnung ist komplexer, als einfach mit einem Maßband die Abstände zu vermessen. ;)



  • Richtig

    eim Mikrofon kann natürlich keine Entfernungen messen sondern nur Signallaufzeiten
    Auch bei den Lautsprechern wird die Laufzeit gemessen, und es kann z.B. durch extreme Wandnähe der LS oder des Mikrofons zu Abweichungen von den realen WWerten kommen
    Das geht so weit das sich DIrekt- und Reflektionsschhall in der Form überlagern das der AVR die Meldung rausgibt die Lautsprecher seien verpolt angeschlossen



  • Caine,
    Aber wieviele abänder hat denn Yamaha? Pioneer hat 10 Bänder EQ… Nun habe ich bei der Yamaha BDA gelesen YPAO hat nur 7. Wie kann das denn besser sein?

    Die offene Frage ob sich bei einer Messung hinter dem EQ weitere Messungen verbergen... Phase/SW klar, aber ob andere "nicht sichtbare" Messungen da sind?



  • keine ahnung was da aktuell pioneer bietet, aber yamaha kommt bis 31 Hz runter, da war pio nur bei 55Hz
    war für mich ein argument
    du hast nut 7 bänder das ist soweit korrekt und die kannst du in 3 varianten jeweils anpassen (die genauen namen sollten ja in der BDA stehen)
    da man sowieso immerwieder messen muss wenn man das exakt machen will, ist das ein trial ans error und man hat auch mit 7 bändern schon mehr als genug zu tun

    welche unsichtbaren messung sollendenn da noch reinspielen?
    bedenke bitte, wie primitiv das einmessmikro ist



  • wie ¨primitiv¨ ein mikro ist ist doch egal so lange die Serienstreuung einen gewissen rahmen einhält und es eine Korrekturdatei gibt

    Und die Einmeßsysteme können natürlich viel feiner einstellen als es mit dem PEQ möglich ist. Da geht natürlich mmehr als 1Band/Oktave
    Wie genau diese Systeme eingreifen da lassen sich die Hersteller natürlich nicht in die Karten schauen.
    Audyssey z.B. sagt ja nur das XT32 512 mal so viele Eingriffpunkte hat wie das einfachste Audyssey. Wie viele das in der Grundversion sind weiß niemand. aber selbst wenns nur 2 wären dann hätte XT32 schon 1024.
    Kann natürlich kein Anwender manuell einstellen

    Bei der Software DIRAC zieht man z.B. einfach eine Zielkurve, anstatt einzelne Punkte anzusteuern

    Mein Antimode Dualcore erlaubt mir glaub ich 6 Eingriffspunkte. Aber ich kann die Frequenz, Q-Wert und Anhebunf/Absenkung völlig frei definieren. was natürlich besser ist als so fest vorgegebene Frequenzen


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