5.1 (MK II & 1X12) - Konfiguration



  • Moin!

    Der Eine oder Andere hier weiß ja, welches Set ich aktuell betreibe. (Hier zur Erinnerung.)
    Da nun aber der Sub anrückt, kann ich mir Gedanken darüber machen, wie ich´s richtig einstelle. Auf den Bildern erkennt man ja ganz gut, dass der Raum ziemlich unbehandelt ist, aber durch die Schrägen inkl. deren Winkeln und den Möbeln gar nicht so problematisch ist. Hall z.B. nehme ich hier aktuell überhaupt nicht wahr. Dennoch will das Set gerade in der Kombination mit dem Sub richtig eingestellt werden. Nur wie ist´s am Sinnvollsten?

    Aktuell laufen die LS logischerweise im vollen Frequenzspektrum. Später dann ab 80 Hz trennen, richtig? Die Pegel belaufen sich zur Zeit je nach Abstand zur Hörposition bei -1 db bis -6 db. Ich denke, dass sollte passen. Der Center hatte ne Zeit +4,5 db. Da gab´s ein nerviges Zischeln in der Sprache. (Frau hat´s natürlich nicht wahrgenommen - ABER ES WAR DA!!) Berti hat mit dann den Tipp gegeben, die Autoeinmessung vom XT32 insg. nach unten zu korrigieren. Siehe da - kein Zischeln mehr. Da ich bis dato ja noch keinen Sub hatte, habe ich für mehr Tiefgang alle LS ohne Stopfen betrieben. Dadurch hab ich merklich mehr "Wumms" erhalten. Zusätzlich haben die beiden Front LS +3 db im Tiefton via Steckweiche und der Center +3 db im Mitteltonbereich bekommen (nachdem das Zischeln beseitigt war). Da habe ich inkl. der Ausrichtung das beste Ergebnis erlangen können. Nur wie geht´s nun weiter. Der 1x12 sorgt ja in Zukunft für´s richtige Fundament. Der Sub geht ja eh schon deutlich tiefer als die LS es schaffen. Macht es dann Sinn alle LS (Front, Center, und Rear) im BR-Betrieb laufen zu lassen? Die Kickbässe müssten ja weiterhin darüber kommen. Nur dadurch dann eine Spur präziser, oder sehe ich das falsch? Die +3b könnten bei den Fronts bleiben denke ich. Betrifft ja auch den Kickbass, wenn ich mich nicht irre? Und was ist mit dem Sub? Auf? Zu?

    Besten Gruß



  • baja

    fertig wird man irgendwie nie

    Hatte alles geschlossen. 99.36 wie auch den 12.18.
    Nachdem EInmessung korrekt durchlaufen war, die richtige Einwinkelung gefunden, und die richtige Phase eruiert, war das bei Musik schon Klasse. Und auch bei Film hat das was
    Aber nach fast einem Jahr fehlte mir doch das ¨ Erdbeben¨ bei Filmen
    Letzte Woche also aus LS und und Sub je einen Stopfen raus und den EQ1 aktiviert.
    Durch die Phasendrehung bei BR-Systemen stimmte die Phase natürlich nicht mehr. Gut das der 12.18 eine stufenlose Phase hat, mußte nämlich um 90° drehen

    So hab ich jetzt ein wesentlich besseres körperliches Erlebnis bei nur minimalstem Verlust an Präzision.
    Auch bei Musik kann ich, bei entsprechendem Pegel, den Bass jetzt wieder spüre, dank Antimode Dualcore ohne jegliches Dröhnen
    Irgendwann kauf ich mir ochmal nen MiniDSP für den Center

    Die .36 trenne ich, ob offen oder geschlossen, bei 40Hz. die .26 bei 50Hz

    Achso, Steckbrücken auf 0db. Hab bei manchem Musikmaterial jetzt sogar schon zu viel Bass. Da muss ich noch ein wenig feintunen



  • Wie wäre denn die richtige Reihenfolge um alles richtig zu beachten? Besser gesagt wann welchen Schritt und wie durchführen, um die richtige Konfiguration für rausfinden. Also für blöde vom Stecker einstecken aus betrachtet. :D



  • Hi

    du hast ja nen AVR mit XT32
    Kann ein Segen sein, aber auch ein Fluch, wenn die Einmessung doch mal nicht korrekt arbeitet
    Die Anleitung im HaiFei Forum kennst du?

    Mikroofon auf den bevorzugten Hörplatz, aber mind 50cm Abstand zur Wand. Am besten ein Stativ benutzen
    Die anderen Meßpunkte ca 30cm um den Haupthörplatz herum. Nicht wie sonst gesagt wird auf den anderen Hörplätzen
    Manche variieren bei den weiteren Positionen auch ein wenig die Höhe des Mikrofons

    Phase kannst du anschließend überrpüfen indem du einen Sinuston der der Trennfrequenz entspricht abspielst. ein Helfer dreht dann an der Phase des Sub bis es am Hörplatz am lautesten ist



  • Das mit dem Einmessen musste ich ja schon mal machen. Habe ich auch so gemacht. Sprich auch um mich herum in kleinen Abständen gemessen. Messung war auf dem Punkt, auf dem sich mein Kopf auch i.d.R. befindet. Soweit okay. Aber ob nun alles raus (Stopfen, Weichen) bei der Messung oder ob schon was drinnen sein soll/kann weiß ich nicht. Genauso mit der Phase. Muss ich mir nun also nen 80 Hz oder ggf. 40 Hz bzw. 50 Hz Testton besorgen? Wenn ja woher? Der Testton sollte dann nur über den Sub kommen richtig? Ich weiß zwar was ne Phasenverschiebung ist, was Interferenzen etc. sind, aber mir ist noch nicht klar, was die richtige Einstellung für den Sub ist.



  • Da der TE mich ja gerettet hat indem seine Kugel mir offenbarte, das meine Packete morgen kommen, möchte ich wieder ein wenig zurück geben. ;)

    Bin ja was dieses Thema angeht nicht unerfahren und würde es so machen. (Mache es selber ja morgen auch wieder so. Zumindest so ähnlich)

    Als erstes würde ich alle Boxen verstopfen damit die Präzision steigt!
    Ist ein tolles feature was XTZ da bietet, da ja alle boxen auch für diesen Modus mitentwickelt wurden im gegensatz zu vielen anderen Herstellern.
    Dann im AVR den subwoofer auf ja stellen.
    Diesen dann logischerweise auch anschließen. Meine werden übrigens beide verschlossen da mir die Präzision wichtiger ist wie 3 db mehr Tiefgang. Dann basslastiges testmaterial laufen lassen. Am besten tiefe musik. Dann den sub soweit platztechnisch verändern bis du die stelle gefunden hast wo der sub am besten spielt. Sollte dir dort aber der Bass noch nicht zu 100% gefallen was durchaus sein kann Raumbedingt.
    Würde ich dann die automatische Einmessung in Form des XT 32 drüber laufen lassen. Denn so muss aufgrund der besten Aufstellung das Korrekturprogramm am wenigsten arbeiten und korrigieren was dem Klang immer zu gute kommt. Kappen würde ich an deiner stelle alle LS bei 50 Hz. Kannst du dann nachträglich immer noch mal ausprobieren ob dir hier andere Einstellungen besser gefallen. Aber damit würde ich beginnen. Tja und das war es eigentlich schon. Was auch immer gut funktioniert ist die Krabbelmethode. Damit du ca weist wo der beste platz für den Sub wäre. Falls du doch hinsichtlich des Platzes mal flexibel werden solltest. Sprich den sub auf den Hörplatz wo du sitzt. Dann wieder die Testmusik laufen lassen und unten auf dem Boden krabbeln dort wo er stehen könnte. An der Stelle wo es am besten klingt, ist der ideale platz für den Subwoofer.
    Nur mal so am Rande.
    Dann wünsch ich dir morgen gutes gelingen. Kann ja auch gerne weiterhelfen wenn probleme entstehen sollten. :cheers:



  • Danke euch schon mal.
    Also als erstes wollte ich den Sub eh genau auf meinen Platz stellten. Hab mir dafür extra 5 m Kabel besorgt. Kann wer Musik (Titel und Interpret, hab Spotify) zum testen empfehlen? Das mit der Phase habe ich leider noch nicht so ganz auf dem Schirm. Wie stelle ich das am Besten ein?



  • Hi,

    ich würde auch das LS-Setup erstmal an 8 Messpukten korrekt einmessen (mit Stativ und in sehr ruhiger Umgebung) und mir dann die grafische Meßauswertung ansehen.
    Hier gibt´s schonmal bei XT32 im Denon erste Hinweise im unteren FG zur Subwooferaufstellung/Raumanregung, wobei ich, ohne den Beweis führen zu können, erstmal davon ausgehe, dass die grafische Meßauswertung in etwa die Wahrheit zeigt.
    Ggf. die Subwooferaufstellung damit optimieren.

    Die Lautsprecher und den Subwoofer beim Einmessen auf "neutral", d. h. ohne Freq.anpassung und die Stopfen so, dass ein möglichst neutraler FG erreicht wird. Bei meinem SW heisst das z. B. "Stopfen drin".

    Phase am SW sollte der AVR übernehmen.

    Mit EQ und Stopfen danach evtl experimentieren (erlaubt ist, was gefällt), bei mir hat das aber keine Verbesserung gebracht bzw. ich nutze zur "Bassanhebung" bei geringer Lautstärke die DynEQ des AVR nach Feinjustage des Ref.Pegel Offsets im AVR.

    Mit der Lautsprecherkonfiguration ist das so eine strategische Sache bei bassstarken Frontboxen.
    Es gibt ja mehrere Möglichkeiten.
    Eine wäre, die Trennfrequenz möglich hoch zu setzen (z. B. 80 Hz), um den Subwooferkanal im AFR als "Bassbooster" zu nutzen ;)
    Eine andere, die Trennfrequenz möglichst tief (oft Vorschlag AVR), um die tiefe Raumanregung möglichst lange den Frontboxen zu überlassen.
    (Eine dritte, gar nicht zu trennen bei basstarken Frontboxen und nur den LFE-Kanal über den SW abspielen)
    Mit dem leistungsfähigem XT32 funktioniert eigentlich alles ganz gut. Würde ich auch mal beides testen.

    Hörst Du eigentlich mit Audyssey-Zielkurven ?



  • @rAzHeL:

    Danke euch schon mal.
    Also als erstes wollte ich den Sub eh genau auf meinen Platz stellten. Hab mir dafür extra 5 m Kabel besorgt. Kann wer Musik (Titel und Interpret, hab Spotify) zum testen empfehlen? Das mit der Phase habe ich leider noch nicht so ganz auf dem Schirm. Wie stelle ich das am Besten ein?

    Was z.b. tiefe töne hat ist Vamp von Trentemöller.
    Da geht auch das Basssweap fast das ganze lied über.
    Wenn der sub dann an seinem Platz steht kannst du dich auf deinen platz setzen und jemand an der Phase drehen lassen und du misst z.b. mit einer handy app die db zahl. Da wo der sub am lautesten spielt ist die richtige Phase gefunden.



  • Übrigens die weichen auch alle wieder auf null.
    Kannst du nach der Einmessung falls noch bedarf besteht wieder ändern.



  • Was meinste mit Zielkurven?
    Mit der grafischen Auswertung ist das so eine Sache. War auch am Überlegen mir´n Kugelmicro zuzulegen. Allerdings habe ich kein Laptop, um das mal fix einzumessen. Mein Rechner ist mehr ein "Spaceschuttle" (drei 24"-Monitore, riesen Eckschreibtisch, OKI-Monsterdrucker…. etc..) Dazu ist´s kein gerade kleiner Tower. Alleine davon das Nötigste durch die Wohnung zu zerren ist nen Akt. Daher habe ich kein Kugelmicro. Hab das Einmessen dem Denon überlassen. Das musste ich allerdings mehrfach machen, bis es gepasst hat. Inkl. nachregeln bei den Pegeln und Neuausrichten.

    EDIT: Vamp is schon in der Playlist. Geile Nummer! Hör ich immer wieder mal gerne. :D
    Volle Lautstärke muss da aber nicht oder?



  • Hi

    bei zwei Subwoofern gibts ja eh schon mehr ¨ Erdbeben¨
    Ich hab ¨nur¨ einen, und momentan hab ich wieder eine Phase wo ich mehr auf die effektvolle Wiedergabe stehe

    Werden Rohe verschlossen oder geöffnet muss eigentlich immer neu eingemessen werden
    Aber bei manchen Denon hast du ja die Möglichkeit die Einstellungen auf den PC zu ziehen und zurück zu spielen. So brauchst du beim testen nicht dauernd neu einmessen

    Vielen kommt der linear eingemessene Bass ja etwas schwächlich vor. in dem Fall kannst du etwas tricksen indem gu geschlossen einkisst und danach die Stopfen entfernst

    Bezüglich Aufstellung gelten die althergevrachten Empfehlungen ja nicht mehr unbedingt.
    Früher mußte man den Platz suchen an dem sich möglichst wenige Peaks und Dips befanden
    Mit Einmessung kann man nun durchaus bewußt die Eckaufstellung wählen.
    Sp regt man die Raummoden möglichst an die die Einmessung wieder weg bügelt und hat so am Ende auch weniger Dips bzw nicht so stark ausgeprägte

    @Micha

    der Verlust an Präzision ist, zumindest hier, äußerst gering. jemand der die geschlossene Variante nicht kennt wird die BR-Variante kaum al unpräzise bezeichnen

    Wenn ich hier im ¨Partymodus¨ noch Loudness aktiviere bekommmt das Ganze schon einen PA-mäßigen Touch (also gute PA ;) ) Richtig knackige Kickbässe ohne das es dröhnt



  • @zeitgespenst

    da gibt es so viele Herangehensweisen.
    Pico von Hifi-Selbstbau sagte mir z.B. mal möglichst alles ¨reinhauen¨
    Also Stopfen raus, 3db Stecker rein. überhöhungen kann das System ausbügeln (wie bei der Subwoofer-Eckaufstellung)
    So ,uss man auch weniger Leistung reinstecken



  • @rAzHeL:

    Was meinste mit Zielkurven?
    Mit der grafischen Auswertung ist das so eine Sache. ?

    Nutzt Du die Audyssey-Zielkuven (Audyssey, Audyssey flat) ?
    Für die grafische Messauswertung brauchst Du gar nichts machen/kaufen. Die zeigt Dir Dein AVR an, für umsonst und ohne Aufwand.
    Das sieht z. B. so aus(Beispiel Frontboxen) und sollte erste Hinweise zur Raumkorrektur u. damit Aufstellung geben:



  • Da hast du natürlich nicht unrecht.
    Die XTZ sind in jedem Bereich sehr präzise!
    Gerade das gefällt an mir ja so.
    Genau wie bei dir bekommt man es mal im Kopp und will es einfach nur krachen lassen und sich die Magengegend verprüglen lassen. Dann macht man einfach mal den stopfen auf beim 1X12 und schon bekommst du eine Rambo in die Fre…! :d
    An einem anderen Tag will man es so genau wie es nur geht und jedes kleinste detail in einem Konzert von einer Japanischen Trommel hören.
    Mit den XTZ subs kannst du beides.



  • @std:

    @zeitgespenst

    da gibt es so viele Herangehensweisen.

    Das stimmt. Man kann das vielfältig angehen, aber es schadet nicht, sich Zeit dabei zu nehmen. :d

    PS: Den Phasenwinkel würde ich vom AVR machen lassen.
    Der soll ja für zeitgleichen 'Gleichklang` von LS und SW sorgen.
    Manuell ginge das evtl. durch Abspielen von Sinusdauertönen genau im Bereich der Trennfrequenz.
    Wenn dann alles zusammen spielt, sollte der beste Phasenwinkel der Winkel mit der höchsten LS in diesem Zustand sein.



  • @zeitgespenst:

    @rAzHeL:

    Was meinste mit Zielkurven?
    Mit der grafischen Auswertung ist das so eine Sache. ?

    Nutzt Du die Audyssey-Zielkuven (Audyssey, Audyssey flat) ?
    Für die grafische Messauswertung brauchst Du gar nichts machen/kaufen. Die zeigt Dir Dein AVR an, für umsonst und ohne Aufwand.
    Das sieht z. B. so aus(Beispiel Frontboxen) und sollte erste Hinweise zur Raumkorrektur u. damit Aufstellung geben:

    Ja die Zielkurven nutze ich. Allerdings habe ich da im Prinzip nur drei Voreinstellungen. Kurven kann ich da nirgends sehen. Habe eben nochmal alle Menüs durchgeklickt. Audyssey´s Zielkurve ist drin. Könnte auch noch Audyssey flat wählen. Das war´s dann aber. Zumindest finde ich nichts, wo ich die Kurven sehen kann. (Denon AVR X-4000)



  • Dann nutzt Du Audyssey und hast neben de Stopfen, EQ´s und was die Boxen noch so bieten, den DynEQ als Bassparameter, der sich im RefpegelOffset anpassen lässt.
    Die grafische Meßauswertung ist aus meinem X4000, wirf mal ein Blick auf Deine.
    Kannst Du evtl. grob zur Teil(!)bewertung Deiner Auftellung, Abschätzen der TF usw. nehmen.
    Oder auch nicht, sagen wir dann, Audyssey kriegt eh alles korrigiert. ;)



  • Das ist es ja! Genau diese grafische Auswertung bekomme ich einfach nicht auf den Schirm. :ymtongue:

    Die 99.36 MK II haben ja alleine drei Stopfen. Alle rein, richtig?
    Und nochmal für´s Protokoll. Alle Brücken raus. Dann Messen. Richtig?



  • Das macht jeder anders.
    Ich korrigiere gerne im nachhinein nochmal, falls audyssey klanglich nicht so ist wie ich mir das vorstelle.
    Machst du sie vorher schon rein war es das damit.


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